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Ermittler durchsuchen Praxis von Prince-Arzt

Einen Tag vor seinem Tod soll Prince ein «Rezept für Medikamente» verschrieben bekommen haben.

Prince war beim Mediziner Michael S. in Behandlung: Der Sheriff fährt auf das Gelände von Paisley Park. (10. Mai 2016)
Prince war beim Mediziner Michael S. in Behandlung: Der Sheriff fährt auf das Gelände von Paisley Park. (10. Mai 2016)
Amy Forliti, Keystone

US-Popstar Prince hat sich vor seinem Tod in seinem Heimatstaat Minnesota von einem weiteren Arzt Medikamente verschreiben lassen. Dies geht aus dem Ergebnis eines am vergangenen Donnerstag erwirkten Durchsuchungsbefehls hervor, der dem Sender KSTP-TV und der «Los Angeles Times» vorlag.

Demnach war Prince am 7. April bei dem Mediziner Michael S. in Behandlung sowie ein weiteres Mal am 20. April, also am Tag vor seinem Tod. Dem Musiker habe er ein «Rezept für Medikamente» verschrieben. Um welche Mittel es sich gehandelt und ob Prince sie genommen hatte, wurde nicht erwähnt.

Klinik durchsucht

Ermittler hatten den Mediziner befragt und die Klinik in einem Vorort von Minneapolis durchsucht, in der er tätig war. Eine Sprecherin der Klinik North Memorial Medical Center sagte, S. sei dort als Hausarzt angestellt gewesen, arbeite aber nicht mehr für das Gesundheitswesen.

Prince starb im Alter von 57 Jahren in seinem Anwesen Paisley Park nahe Minneapolis. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass er unmittelbar vor seinem Ableben einen Experten für Schmerzmittelsucht zu sich bestellt hatte. Die Enthüllung könnte Berichte bekräftigen, wonach die Poplegende womöglich mit einer Schmerzmittelsucht gekämpft habe. Auch aus Ermittlerkreisen war verlautet, dass er möglicherweise an einer Medikamentenüberdosis gestorben sei. Das Autopsieergebnis ist aber noch nicht veröffentlicht.

AP/chk

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