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Gary Glitter: Odyssee ohne Ende

Nach seiner Haftstrafe wegen Kindesmissbrauchs landete der frühere Rockstar Gary Glitter abermals in der thailändischen Hauptstadt Bangkok. Zuvor hatten ihn die chinesischen Behörden in Hongkong wieder abgeschoben.

Auch nach der zweiten Landung in Bangkok verweigern die thailändischen Behörden dem 64-Jährigen die Einreise. Seine Odyssee durch Südostasien geht wohl weiter. Glitter wurde am Dienstag aus einem vietnamesischen Gefängnis entlassen, wo er wegen Kindesmissbrauchs hinter Gittern sass. Der 64-Jährige sollte nach seiner Abschiebung über Bangkok eigentlich nach London fliegen. In Bangkok weigerte er sich aber, den Flug nach England anzutreten, wo er wegen des Besitzes von Kinderpornografie vorbestraft ist.

Singapur als Ziel

Glitter hatte vor einigen Monaten in einem Interview gesagt, er wolle seine Musikkarriere vielleicht wieder aufnehmen. Er wolle aber nicht nach Grossbritannien zurück, vielmehr überlege er, nach seiner Freilassung nach Hongkong oder Singapur zu ziehen. Glitter war 2006 in Vietnam wegen Kindesmissbrauchs zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Wegen guter Führung musste er insgesamt nur zwei Jahre und neun Monate absitzen. Ihm wurden «obszöne Handlungen» mit zwei zehn und elf Jahre alten Mädchen zur Last gelegt.

Glitter - mit bürgerlichem Namen Paul Francis Gadd - war bereits 1999 in Grossbritannien wegen des Besitzes von Kinderpornografie verurteilt worden und sass zwei Monate in Haft. Der Musiker wurde in den 70er Jahren bekannt. Seine Auftritte in paillettenbesetzten Kleidern, Plateauschuhen und bauschigen Perücken machten ihn zu einer Ikone der Glamrockszene.

AP/cpm

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