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Gnadengesuch des Lennon-Mörders abgewiesen

Mark David Chapman erhält weiterhin keine Begnadigung. Ein entsprechender Antrag des 61-Jährigen wurde abgelehnt.

Bleibt in Haft: Lennon-Mörder Mark David Chapman. (Archivbild)
Bleibt in Haft: Lennon-Mörder Mark David Chapman. (Archivbild)
New York State Department of Corrections, Keystone

Der Mörder von Ex-Beatle John Lennon bleibt weiterhin in Haft. Die Kommission für Haftentlassung des Staates New York lehnte es zum neunten Mal ab, Mark David Chapman aus dem Gefängnis zu entlassen. Chapman hatte am 8. Dezember 1980 Lennon vor seiner Wohnung in New York erschossen. Er wurde zu einer Haftstrafe von 20 Jahren bis lebenslänglich verurteilt.

Die Kommission erklärte, Chapmans aus dem Drang heraus begangene Gewalttat, berühmt werden zu wollen, sei «egoistisch und böse» gewesen. Mildernde Umstände, die zur Freilassung des inzwischen 61-Jährigen führen könnten, kämen deswegen nicht zum Tragen. In zwei Jahren hat Chapman wieder die Möglichkeit, um eine vorzeitige Haftentlassung zu beantragen.

Chapman hat in früheren Anhörungen Reue gezeigt. «Es tut mir leid, dass ich ein solcher Idiot war und den falschen Weg zum Ruhm gesucht habe», sagte er 2014. Vier Jahre vorher hatte er gesagt, er habe auch darüber nachgedacht, Johnny Carson oder Elizabeth Taylor zu töten. Er habe sich aber für Lennon entschieden, weil der Zugang zu dem Ex-Beatle leichter und sein Apartment beim Central Park «nicht ganz so abgeschieden war».

SDA/nag

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