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«Harvey Weinstein – widerlich und gruselig»

Hollywood-Grössen wie Meryl Streep und Judi Dench verurteilen das Verhalten von Starproduzent Harvey Weinstein, dem sexueller Missbrauch vorgeworfen wird.

«Weshalb ziehen wir den Präsidenten nicht zur Rechenschaft?»: Drei weitere Frauen werfen Trump vor, sie belästigt zu haben. (11. Dezember 2017)
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Monica Schipper, AFP
Rückzug: Al Franken (M.) vor seiner Ankündigung im Capitol von Washington. (7. Dezember 2017)
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Getty Images
Aus US-Filmakademie ausgeschlossen: Gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein wird wegen sexueller Übergriffe ermittelt. (Archivbild)
Aus US-Filmakademie ausgeschlossen: Gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein wird wegen sexueller Übergriffe ermittelt. (Archivbild)
Richard Shotwell, Keystone
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Der US-Starproduzent und Oscar-Gewinner Harvey Weinstein ist wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung vom Vorstand seiner eigenen Firma gefeuert worden. Über Jahre hinweg soll Weinstein sich gegenüber Frauen unangebracht verhalten haben, darunter auch viele Schauspielerinnen. Wie reagierte Hollywood nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe?

«Die schändlichen Neuigkeiten über Harvey Weinstein haben die von uns geschockt, für deren Arbeit er sich eingesetzt hat und die, deren gute und wertvollen Zwecke er unterstützt hat. Die unerschrockenen Frauen, die ihre Stimme erhoben haben, um diesen Missbrauch zu entlarven, sind unsere Heldinnen.» US-Schauspielerin Meryl Streep in einer Stellungnahme, in der sie auch betonte, dass sie von den Vorwürfen gegen Weinstein bis vor der Veröffentlichung der Berichte nichts wusste.

«Diese Angriffe sind entsetzlich»

Die britische Schauspielerin Judi Dench in einer Erklärung: «Während es keinen Zweifel daran gibt, dass Harvey Weinstein meine Karriere in den vergangenen 20 Jahren unterstützt und sich für mich eingesetzt hat, wusste ich jedoch nichts von diesen Angriffen, die natürlich entsetzlich sind, und ich biete denen, die unter diesen litten und dann darüber gesprochen haben mein Beileid und vom ganzen Herzen meine Unterstützung an.»

Die US-Schauspielerin Glenn Close in einer Stellungnahme für die Zeitung «The New York Times»: «Ich sitze hier, zutiefst aufgebracht, und bestätige mir selbst, dass, ja, ich über viele Jahre hinweg, von den vagen Gerüchten über Harvey Weinstein und seinem unangebrachten Verhalten gegenüber Frauen, wusste. Harvey war mir gegenüber immer anständig, aber nun, da ich weiss, dass sich die Gerüchte konkretisieren, fühle ich mich wütend und dunkel traurig.»

«Was ist mit den Männern?»

«Ja. Ich habe es satt, dass Medien verlangen, dass Frauen die Stimme erheben. Was ist mit den Männern? Vielleicht haben viele Angst, sich ihr eigenes Verhalten anzusehen...» US-Schauspielerin Jessica Chastain auf Twitter.

«Er hat die ersten 14 Jahre meiner Karriere finanziert – und nun weiss ich, dass während ich einen Nutzen davon hatte, andere in schrecklichen Schmerzen waren. Ich schäme mich dafür.» US-Regisseur und Drehbuchautor Kevin Smith auf Twitter.

«Um das klarzustellen, was Harvey Weinstein getan hat, ist ein widerlicher Missbrauch von Macht und ist schrecklich. Ich hoffe, wir sehen nun den Anfang des Endes dieses Missbrauchs.» US-Schauspieler Mark Ruffalo auf Twitter.

«H Weinstein – Huch! Widerlich und gruselig. So auch der ‹Anführer der freien Welt›, nur so nebenbei.» US-Schauspieler Michael Keaton auf Twitter.

«Die ‹alter Dinosaurier›-Erklärung reicht nicht aus. Der JAHRZEHNTELANGE Gebrauch von Macht, um Frauen einzuschüchtern für einen sexuellen Nutzen ist verwerflich und unentschuldbar.» US-Schauspielerin Emmy Rossum auf Twitter.

«Es ist einfach zu denken, die Weinstein Company habe schnell gehandelt, obwohl es eigentlich zu langsam war und sie es immer immer gewusst hatten.» US-Schauspielerin und Schriftstellerin Lena Dunham auf Twitter.

dapd/chk

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