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Hexen und Wahrsager als Steuerzahler nicht erwünscht

Der rumänische Senat lehnt ein Gesetz ab, das Hexen und Wahrsager besteuern soll. Aus Angst vor Flüchen, vermuten die Gesetzesinitiatoren.

Soll keine Steuern zahlen müssen: eine Wahrsagerin in Rumänien.
Soll keine Steuern zahlen müssen: eine Wahrsagerin in Rumänien.
Reuters

Dass Hexen und Wahrsager in Rumänien noch echten Einfluss haben, hat sich am Donnerstag im Parlament des Landes gezeigt: Die Senatoren weigerten sich, die selbsterklärten Magier zu besteuern. Alin Popoviciu, einer der Initiatoren des abgelehnten Gesetzes, gab sich überzeugt, seine Parlamentskollegen hätten Angst gehabt, verflucht zu werden. Gemeinsam mit seinem Parteigenossen Cristi Dugulescu von der Demokratisch-Liberalen Partei (DLP) hatte er einen Entwurf eingebracht, der vorsah, dass Hexen und Wahrsager ihren Kunden Quittungen ausstellen müssen und für falsche Vorhersagen haftbar sind.

Zuvor hatte die in Rumänien bekannte Hexe Maria Campina dem Fernsehsender Realitatea TV gesagt, es sei schwierig, Tausende Wahrsager und Hexen zu besteuern, allein schon deshalb, weil ihre Einkünfte von Kunde zu Kunde sehr unterschiedlich seien. Es war zunächst unklar, ob Popoviciu und Dugulescu einen neuen Anlauf wagen werden.

dapd/ske

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