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«Ich wäre lieber mit etwas Positivem in Erinnerung geblieben»

Thomas Gottschalk besuchte erneut den verunfallten Wettkandidaten Samuel Koch. Mit dem Moderator sprach er darüber, was ihm zurzeit am meisten zu schaffen macht.

Schwieriger Genesungsprozess: Samuel Koch.
Schwieriger Genesungsprozess: Samuel Koch.
Keystone
Hier ist Samuel Koch einquartiert: Das Zentrum in Nottwil.
Hier ist Samuel Koch einquartiert: Das Zentrum in Nottwil.
Keystone
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Der nahezu vollständig gelähmte «Wetten, dass..?»-Kandidat Samuel Koch betrachtet die vielen Briefe nach seinem Unfall mit gemischten Gefühlen. «Da sind jede Menge Leute, die mir schreiben, mit echter Anteilnahme. Das freut mich natürlich», sagte der 23-Jährige bei einem Besuch von Moderator Thomas Gottschalk in der Schweizer Reha-Klinik, wie die «Bild»-Zeitung berichtete. Es nerve ihn aber, dass er bekannt sei, «weil ich bei meiner Wette gepatzt habe. Ich wäre lieber mit etwas Positivem in Erinnerung geblieben».

Gottschalk sprach von einem schwierigen Besuch. «Das ist eine Situation, wo mir meine grosse Klappe erst auch mal nicht weiterhilft», sagte der Moderator. Man frage sich, ob man seine Betroffenheit zeigen solle. «Das fällt auch jemandem wie mir, dessen Lebensgeschäft es ist, gute Laune zu verbreiten, nicht leicht.»

Koch bleibt optimistisch

Koch will sich den Optimismus nicht nehmen lassen. «Welchen Sinn sollte es haben, den ganzen Tag deprimiert an die Wand zu starren? Das macht doch keinen Spass.» Dem Bericht zufolge steuert der 23-Jährige seinen Rollstuhl aus der Schulter und dem Bizeps heraus. Noch könne er seine Hände nicht bewegen, sagte Koch und betonte dabei laut «Bild» das Wort «noch».

Er war bei seinem Sturz in der ZDF-Sendung am 4. Dezember schwer an der Halswirbelsäule verletzt worden. Koch ist seitdem von den Schultern abwärts gelähmt. Gottschalk hatte nach dem Unfall seinen Rückzug von «Wetten, dass..?» angekündigt. Er moderiert noch die Show aus Mallorca, im Herbst folgen drei Sendungen mit Erinnerungscharakter.

dapd/mrs

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