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Irina Bellers Buch floppt

40'000 Stück ihres Ratgebers «Hello Mr. Rich» hat Beller angeblich drucken lassen. Trotz Dauerpräsenz in den Medien wurde bislang allerdings kaum ein Exemplar verkauft.

«Ich bin die Erste, die offen Tipps verrät, wie man sich mit Sex, Charme und Witz einen spendablen, superreichen Mann angelt.»: Der Schweizer Bauunternehmer Walter Beller und seine Gattin Irina Beller an einer Filmpremiere. (26. Oktober 2012)
«Ich bin die Erste, die offen Tipps verrät, wie man sich mit Sex, Charme und Witz einen spendablen, superreichen Mann angelt.»: Der Schweizer Bauunternehmer Walter Beller und seine Gattin Irina Beller an einer Filmpremiere. (26. Oktober 2012)
Keystone

Mit ihrem Ausraster vor einem Monat bei «Glanz & Gloria», dem People-Magazin des Schweizer Fernsehens, katapultierte sich Irina Beller tagelang in die nationalen Schlagzeilen. Den Verkauf ihres ersten Buches «Hello Mr. Rich – So heirate ich einen Millionär» kurbelte der Skandal-Auftritt jedoch nicht an.

«Das Buch läuft sehr schlecht», verrät Dominik Hackenbruch vom Weltbild-Verlag gegenüber der Zeitung «Schweiz am Sonntag». Auf die Frage, ob wenigstens 50 Exemplare davon verkauft worden seien, kommt eine vernichtende Antwort: «Nein, bei weitem nicht.»

Auch bei Ex Libris, einem der grössten Online-Shop für Bücher in der Schweiz, findet das 176-seitige provokative Werk kaum Interessenten: «Bei uns läuft das Buch nicht berauschend», sagt Sprecherin Marie-Christine Schindler. Zahlen will sie keine nennen.

«Wir sind sehr zufrieden»

Dabei hatte sich die Ehefrau des Baulöwen Walter Beller (65) viel vorgenommen und angeblich 40'000 Stück drucken lassen: «Das Buch wird einschlagen wie eine Bombe», kündigte die Besitzerin von mehr als zwanzig Pelzmänteln vor der Veröffentlichung im Mai selbstsicher an. «Ich bin die Erste, die offen Tipps verrät, wie man sich mit Sex, Charme und Witz einen spendablen, superreichen Mann angelt.»

Auf Anfrage nimmt Walter Beller seine Gattin in Schutz: «Beim Online-Vertrieb Amazon waren wir diese Woche unter den vielen Millionen Büchern immerhin auf Rang 6100 – wir sind sehr zufrieden.»

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