Herzogin Kate erhält nach Oben-ohne-Fotos Schadenersatz

Ein französisches Klatschblatt sorgte mit der Veröffentlichung der Paparazzibilder für einen Eklat.

Die Veröffentlichung der Paparazzi-Fotos hatte das britische Königshaus im September 2012 empört (Archiv)

Die Veröffentlichung der Paparazzi-Fotos hatte das britische Königshaus im September 2012 empört (Archiv) Bild: Alastair Grant/Keystone

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Sechs Jahre nach der Veröffentlichung von Oben-ohne-Fotos von Herzogin Kate haben die Royals den Prozess gegen das französische Klatschblatt «Closer» gewonnen. Nach dem Urteil des Berufungsgerichts in Versailles westlich von Paris vom Mittwoch müssen zwei leitende Mitarbeiter der Zeitschrift Kate und William Schadenersatz in Höhe von insgesamt 100'000 Euro zahlen.

«Oh my god»: Die Weiterverbreitung wurde nach der Veröffentlichung schnell gestoppt.

Das Gericht in Versailles bestätigte den Spruch aus erster Instanz in allen Punkten. Danach müssen «Closer»-Chefredakteurin Laurence Pieau und der damalige Chef des «Closer»-Verlags, Ernesto Mauri, neben dem Schadenersatz jeweils die Höchststrafe von 45'000 Euro zahlen. Die beiden Paparazzi, die die Fotos geschossen haben sollen, müssen jeweils 5000 Euro zahlen.

Laszive Kommentare

Ursprünglich hatten Kate und William wegen «schwerer Verletzung der Privatsphäre» sogar 1,5 Millionen Euro von der Zeitschrift gefordert. Das Paar hatte sich aber bereits nach dem erstinstanzlichen Urteil vor einem Jahr zufrieden über die 100'000 Euro geäussert.

Die Veröffentlichung der Paparazzi-Fotos hatte das britische Königshaus im September 2012 empört. Die offenbar mit einem Teleobjektiv aufgenommenen Bilder zeigten die heute 36-jährige Kate nur mit einer Bikinihose bekleidet auf der Terrasse eines luxuriösen Anwesens in der südfranzösischen Provence.

Garniert war die Foto-Geschichte mit lasziven Kommentaren wie «Oh mein Gott!» und «Sex und Sonne in der Provence». Ein französisches Gericht stoppte damals schnell die Weiterverbreitung der Bilder, nachdem die Royals juristische Schritte angekündigt hatten. (sep/AFP)

Erstellt: 19.09.2018, 16:18 Uhr

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