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Königliche Knausrigkeit

Die Hochzeitsgäste der Royals werden in London hungrig bleiben.

Wollen die Öffentlichkeit an der Hochzeit teilhaben lassen: Prinz Harry und Meghan Markle. (18. Januar 2018)
Wollen die Öffentlichkeit an der Hochzeit teilhaben lassen: Prinz Harry und Meghan Markle. (18. Januar 2018)
Ben Birchall, AFP
Die Hochzeit wird in der St.-Georgs-Kapelle von Schloss Windsor stattfinden. (11. Februar 2018)
Die Hochzeit wird in der St.-Georgs-Kapelle von Schloss Windsor stattfinden. (11. Februar 2018)
Dominic Lipinski, AFP
Wünschen dem Paar viel Glück: Auch die Queen und ihr Mann Philip zeigen sich entzückt über die Verlobung.
Wünschen dem Paar viel Glück: Auch die Queen und ihr Mann Philip zeigen sich entzückt über die Verlobung.
Chris Jackson/Pool, Reuters
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Auch in England können Hochzeitsgäste erwarten, dass für ihr leibliches Wohl gesorgt ist. Was aber, wenn eine der wohlhabendsten Familien im Lande vergisst, ihre Gäste zu bewirten? Oder davon ausgeht, dass allein die Ehre der Einladung Ausgaben für Speis und Trank überflüssig macht?

So scheint man sich das bei den britischen Royals im Blick auf die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle am 19. Mai gedacht zu haben. Den «eigentlichen» Hochzeitsgästen, die den Eheschluss mit dem Brautpaar in der Kapelle auf Schloss Windsor feiern, fehlt es an nichts. Die mehr als tausend Menschen aber, die eine Einladung zweiter Klasse erhalten haben, müssen vier bis fünf Stunden lang ohne Verpflegung auskommen – oder sich selbst versorgen. Etwa beim Minimarkt gleich gegenüber vom Schloss.

Viele Briten sind empört

In der offiziellen Einladung wird diesen Gästen geraten, «einen Picknick-Lunch» mitzubringen. Diese königliche Knausrigkeit empört viele Briten. Unmut gab es bereits über die Idee einer Hochzeitsfeier für Gäste erster und zweiter Klasse. Hatten nicht Harry und Meghan darauf bestanden, auch Normalsterbliche sollten «das Gefühl haben, Teil der Feier zu sein»?

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Video: Bier zur royalen Hochzeit

Eine englische Brauerei produziert anlässlich der anstehenden Heirat ein ganz spezielles Ale. Quelle: AFP, Tamedia

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Sehr weit, spotten jetzt die Monarchiegegner, sei es wohl nicht her mit dem Gemeinschaftssinn der Royals. Die Gäste zweiter Klasse seien lediglich als Fernsehstaffage eingeladen worden. Ihre Präsenz solle verhindern, dass auf den in alle Welt ausgestrahlten Bildern gähnende Leere herrsche vor dem Schloss Windsor.

Vielleicht gibt es doch noch Häppchen

Mittlerweile scheinen den Hochzeitsveranstaltern ebenfalls Bedenken zu kommen. Angeblich erwägt man, den einbestellten Massen wenigstens Häppchen zu servieren.

Allzu viel zumuten darf man sich bei Hofe aber nicht. Harrys Hochzeit kostet schon so genug. Und viel mehr als eine halbe Milliarde Franken besitzt auch das Königshaus nicht.

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Bilder: Harry und Meghan unterwegs in London, Januar 2018

Adel verpflichtet: Meghan Markle, die Verlobte des britischen Prinzen Harry, hat ihre Konten in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Instagram gelöscht. (9. Januar 2018)
Adel verpflichtet: Meghan Markle, die Verlobte des britischen Prinzen Harry, hat ihre Konten in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Instagram gelöscht. (9. Januar 2018)
Dominic Lipinski/Getty Images
Harry und seine Verlobte hatten am Dienstag im Londoner Viertel Brixton einen Radiosender für Jugendliche besucht und waren dabei von Hunderten Menschen empfangen worden.
Harry und seine Verlobte hatten am Dienstag im Londoner Viertel Brixton einen Radiosender für Jugendliche besucht und waren dabei von Hunderten Menschen empfangen worden.
Adrian Dennis, AFP
Über den Sinn und Zweck des Besuchs sind sich die Bewohner von Brixton nicht sicher. «Das ist doch nur ein Werbegag für die Königsfamilie», sagte ein Mitarbeiter eines Teppichgeschäfts.
Über den Sinn und Zweck des Besuchs sind sich die Bewohner von Brixton nicht sicher. «Das ist doch nur ein Werbegag für die Königsfamilie», sagte ein Mitarbeiter eines Teppichgeschäfts.
Dominic Lipinski, AFP
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