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Lindsay Lohan kauft sich frei

Nach einem positiven Drogentest sollte das Starlet wieder ins Gefängnis. In der Nacht auf Samstag kam die überraschende Nachricht: Eine Richterin lässt Lohan gegen eine Kaution frei – mit Vorlagen.

Die stationäre Alkohol- und Drogentherapie hat nichts genutzt: Schauspielerin Lindsay Lohan erscheint wegen Verletzung der Bewährungsauflagen vor Gericht.
Die stationäre Alkohol- und Drogentherapie hat nichts genutzt: Schauspielerin Lindsay Lohan erscheint wegen Verletzung der Bewährungsauflagen vor Gericht.
Reuters

Überraschende Wendung: Eine US-Richterin hat nun doch die Freilassung von Hollywoodschauspielerin Lindsay Lohan gegen 300'000 Dollar Kaution bewilligt. Damit bleibt der 24-Jährigen ein mehrwöchiger Gefängnisaufenthalt erspart. Lohans Anwalt hatte kurz zuvor Widerspruch dagegen eingelegt, dass die Schauspielerin wegen Verstosses gegen ihre Bewährungsauflage wieder ins Gefängnis geschickt wurde.

Richter Elden Fox hatte Lohan am Freitag für knapp einen Monat ins Gefängnis geschickt und den Antrag auf Bewilligung einer Freilassung gegen Kaution zurückgewiesen, nachdem ein positiver Drogentest ergeben hatte, dass sie gegen ihre Bewährungsauflagen verstiess. Wenige Stunden nach dieser Entscheidung setzte Richterin Patricia Schnegg vom Obersten Gerichtshof in Los Angeles dann aber nach Einspruch von Lohans Anwalt die Kautionssumme fest.

Von Bars fernhalten

Zugleich knüpfte die Richterin mehrere Bedingungen an eine Freilassung. So muss Lohan einen Armreif tragen, der rund um die Uhr überwacht, ob sie Alkohol trinkt. Ausserdem muss sich die Schauspielerin von Drogen und Orten fernhalten, an denen vor allem Alkohol verkauft wird.

Wann Lohan aus dem Gefängnis freikommt, war zunächst unklar. Es ist der dritte Gefängnisaufenthalt für Lohan seit ihrer Verurteilung wegen Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss aus dem Jahr 2007. Der einstige Disney-Star wurde unmittelbar nach der knapp zehnminütigen Anhörung in Beverly Hills in Handschellen abgeführt und weggefahren. Kurz darauf kam sie am Frauengefängnis im kalifornischen Lynwood an, wo sie durch Tücher vor den Kameras geschützt wurde.

dapd/ske

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