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Lindsay Lohan wegen Diebstahls verurteilt

US-Schauspielerin Lindsay Lohan ist in Abwesenheit zu 120 Tagen Haft und gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Zudem muss die 24-Jährige eine Therapie gegen Kleptomanie machen.

Lindsay Lohan hatte im Diebstahlprozess in Los Angeles darauf verzichtet, die gegen sie erhobenen Vorwürfe vor Gericht zu bestreiten. Die Erklärung ihrer Anwältin ist zwar kein Schuldeingeständnis, formal wird der Fall jedoch mit einer Verurteilung abgeschlossen. Die 24-jährige Schauspielerin nahm an der Anhörung in Los Angeles nicht selbst teil.

Lohan wurde vorgeworfen, im Januar eine Kette im Wert von 2500 Dollar aus einem Juweliergeschäft gestohlen zu haben. Richterin Stephanie Sautner verurteilte die Schauspielerin nun zu 120 Tagen Haft, 480 Stunden gemeinnütziger Arbeit und einer Therapie, in der sie den Diebstahl psychologisch aufarbeiten soll.

Ob Lohan ihre Haftstrafe aber tatsächlich antreten muss, war am Mittwoch unklar. Beobachter gingen davon aus, dass sie entweder nur einen Teil der 120 Tage im Gefängnis verbringen muss oder die Strafe in Hausarrest umgewandelt wird.

Vor Gericht eine alte Bekannte

Bereits Ende April hatte das Gericht die Schauspielerin zu 120 Tagen Haft sowie zu 420 Stunden gemeinnütziger Arbeit in einer Leichenhalle und einem Frauenzentrum verurteilt, weil sie mit dem Diebstahl gegen ihre Bewährungsauflagen verstossen habe. Nach weniger als fünf Stunden wurde sie gegen die Zahlung von 75'000 Dollar jedoch wieder auf freien Fuss gesetzt.

Es war bereits das vierte Mal, dass die einst als vielversprechender Jungstar gestartete Lohan hinter Gitter musste. Das US-Starlet kämpft seit Jahren mit Alkohol- und Drogenproblemen.

Betrunken am Steuer erwischt

Im Mai 2007 war Lohan betrunken am Steuer erwischt worden. Sie machte eine Alkoholtherapie, wurde aber nur zwei Monate später in Santa Monica erneut wegen Trunkenheit am Steuer und Kokainbesitzes festgenommen. Damals verbrachte sie 84 Minuten im Gefängnis.

Seitdem hielt sie sich wiederholt nicht an ihre Bewährungsauflagen und verbrachte deswegen im Juli vergangenen Jahres 13 Tage im Gefängnis. Im vergangenen Oktober liess sie das Gericht wegen erneuter Verstösse in eine Entzugsklinik einweisen, aus der die 24-Jährige im Januar entlassen wurde.

SDA/pbe

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