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«Literatur ist kein Ersatz für Gerechtigkeit»

Nach monatelangem Schweigen spricht Tristane Banon über die Hölle, zu der ihr Leben seit der Verhaftung von Dominique Strauss-Kahn in New York wurde. Erschütternd.

«Es braucht 120 Seiten»: Tristane Banon über ihre Sicht der Affäre Strauss-Kahn.
«Es braucht 120 Seiten»: Tristane Banon über ihre Sicht der Affäre Strauss-Kahn.
Joel Saget, AFP

Sie war eine der Protagonistinnen des düsteren Medienspektakels, das das Jahr 2011 prägte. Tristane Banon, «die andere Frau, die DSK anklagt». «Die Französin.» «Die Schriftstellerin.» Die, auf der alle Hoffnungen der sexuell belästigten oder missbrauchten Frauen ruhen, die es nicht wagen, Anklage zu erheben. Und die, die man von Anfang an verdächtigte, sich «aufspielen» zu wollen oder einer gewissen Rechten zu nahe zu stehen, die am Fall des Sozialisten interessiert ist.

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