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Merkels weinendes Flüchtlingsmädchen darf bleiben

Die junge Reem gab der Flüchtlingskrise ein Gesicht. Nun erhält das Mädchen, das öffentlich vor Angela Merkel in Tränen ausbrach, eine Aufenthaltserlaubnis bis Oktober 2017.

Diese Szene ging um die Welt: Bundeskanzlerin Angela Merkel tröstet in einer Diskussionsrunde Flüchtlingsmädchen Reem. (Screenshot NDR)
Diese Szene ging um die Welt: Bundeskanzlerin Angela Merkel tröstet in einer Diskussionsrunde Flüchtlingsmädchen Reem. (Screenshot NDR)
Youtube.com / N24

Die 14-jährige Palästinenserin Reem Sahwil, die bei einer Diskussionsveranstaltung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weinte, darf laut einem Bericht über das kommende Jahr hinaus in Deutschland bleiben. Es liege ein neuer Aufenthaltstitel vor, der bis Oktober 2017 gültig sei, berichtete die «Bild»-Zeitung aus Berlin unter Berufung auf die Rostocker Ausländerbehörde.

Auch Reems Eltern und ihr Bruder dürften bleiben. Die Aufenthaltserlaubnis war zuvor bis März 2016 befristet. Das Mädchen war durch seine Begegnung mit Merkel bekannt geworden. Bei einem Gespräch Merkels mit Jugendlichen in Rostock Mitte Juli brach sie in Tränen aus. Merkel hatte zuvor deutlich gemacht, dass nicht alle Flüchtlinge nach Deutschland kommen könnten und dass manche auch wieder zurückgehen müssten. Als die Kanzlerin die Reaktion des Mädchens bemerkte, streichelte sie Reem, um sie zu trösten. Das Verhalten Merkels löste eine kontroverse Diskussion vor allem im Internet aus.

(Youtube.com / N24)

AFP/afo

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