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Prinz Philip am Herzen operiert

Der Ehemann der britischen Queen Elizabeth II., Prinz Philip, ist erfolgreich operiert worden. Seine Herzkranzarterien werden nun gestützt.

Immer wieder in öffentlicher Mission unterwegs: Prinz Philip bei einem Besuch von britischen Truppen am 21. November 2011.
Immer wieder in öffentlicher Mission unterwegs: Prinz Philip bei einem Besuch von britischen Truppen am 21. November 2011.
Reuters

Philip, dem 90-jährigen Herzog von Edinburgh sind gestern Abend in einer Klinik in Cambridge sogenannte Stents zur Stützung der Herzkranzarterien eingesetzt worden, teilte der Buckingham Palast mit. Prinz Philip hatte auf dem Landgut Sandringham, wo die königliche Familie traditionell Weihnachten feiert, zuvor über Brustschmerzen geklagt.

Der minimalinvasive Eingriff sei «erfolgreich» verlaufen, teilte der Palast nach der Operation mit. Zuvor hatte es noch geheissen, Prinz Philip sei für «Vorsorgeuntersuchungen» auf die kardiologische Abteilung der Papworth-Klinik in Cambridge gebracht worden. Bei der Untersuchung war dann aber festgestellt worden, dass eine Arterie verstopft war. Prinz Philip muss den Angaben zufolge noch «für kurze Zeit» zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.

Wie der Palast weiter mitteilte, hatte der 90-Jährige vorher über Brustschmerzen geklagt. Der Herzog von Edinburgh musste deshalb eine Familienfeier auf dem Landgut Sandringham nahe Cambridge verlassen, wo die britische Königsfamilie traditionell die Weihnachtsfeiertage verbringt.

Sohn von Prinz Andreas von Griechenland und Dänemark

Prinz Philip wurde am 10. Juni 1921 als Sohn von Prinz Andreas von Griechenland und Dänemark auf Korfu geboren. Seit 64 Jahren ist er mit Königin Elizabeth II. verheiratet, im Juni feierte er ohne grossen Pomp seinen 90. Geburtstag. Er gilt als rüstig und aktiv, kündigte anlässlich seines runden Geburtstag im Sommer aber an, nun etwas kürzer zu treten.

In ihrer traditionellen Weihnachtsansprache, die am Sonntag ausgestrahlt wird, widmet sich Elizabeth II. in diesem Jahr der Familie. Eine Familie müsse nicht zwangsläufig aus «Blutverwandten» bestehen, heisst es in einem am Samstag veröffentlichten Auszug. Oft werde auch «eine Gemeinde, Organisation oder Nation» als Familie beschrieben. Der Commonwealth sei eine «Familie aus 53 Nationen», sagt die Queen in der Rede, die am Nachmittag des ersten Weihnachtsfeiertages jedes Jahr von Millionen Briten verfolgt wird.

AFP/rub

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