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Prominente bei Madonna unerwünscht

Keine Miss-Wahl, keine Musical-Premiere ohne Prominente. Bloss ans Madonna-Konzert dürfen Amanda Ammann & Co. nicht. Warum eigentlich nicht?

Schweizer Prominente, weiss der «Blick» zu berichten, sind sauer. Grund: Viele von ihnen wurden nicht ans Madonna-Konzert eingeladen. «Dabei werden wir sonst an jede Hundsverlochete gebeten», so Murat Yakin gegenüber dem Boulevardblatt.

Dass Prominente stapelweise Einladungen bekommen, ist klar – schliesslich findet jede Woche irgendeine Miss-Wahl oder eine Musical-Premiere statt. Auf welche Anlässe der Fussballer mit «Hundsverlochete» zielte, blieb jedoch im Ungewissen. Eine Premiere des Casinotheaters Winterthur dürfte er damit nicht gemeint haben. Dort lädt man ausschliesslich Künstleraktionäre und «Freunde des Hauses« wie Sandra Studer, Röbi Koller oder Moritz Leuenberger ein. «Es kann natürlich vorkommen», sagt Sprecherin Karin Grob auf Anfrage von Newsnetz, «dass jemand von unseren Hausfreunden einen klassischen Cervelat-Promi mitnimmt».

Madonna in zehn Jahren wieder

Zugeben, dass Prominente direkt angefragt werden, kann man von einem Veranstalter nicht erwarten. Immerhin: Beim Zirkus Knie ist zu erfahren, dass die Knie-Familie «zirkusbegeisterte Prominente» einlädt. «Und wenn sich ein Prominenter um eine Premieren-Karte bemüht – was durchaus vorkommt – verwehrt man ihm nicht den Eintritt», so Pressesprecher Niklaus Leuenberger. Schliesslich lande man so in den Klatschspalten – was dem Prominenten sowie der Zeitung nütze. Und natürlich dem Zirkus, der seine kommenden Vorstellungen bewerben will.

Somit wäre auch der Madonna-Skandal geklärt. Weil es sich um einen einmaligen Anlass handelt, hat der Veranstalter schlicht kein Interesse, in den Klatschspalten präsent zu sein. Denn der nächste Schweizer Auftritt der Sängerin dürfte in etwa zehn Jahren über die Bühne gehen.

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