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«Schon viermal hat jemand anonym unser Essen bezahlt»

Emil und Niccel Steinberger wohnen seit ein paar Monaten in Basel und erleben in der Stadt «Erstaunliches». Der Kabarettist kennt auch mit 81 «keine Ferien, keinen Feierabend, kein Wochenende».

«Wenn ich hier am Morgen aus dem Schlafzimmerfenster schaue, fühle ich mich wie in Manhattan»: Emil und Niccel Steinberger. Foto: Aissa Tripodi
«Wenn ich hier am Morgen aus dem Schlafzimmerfenster schaue, fühle ich mich wie in Manhattan»: Emil und Niccel Steinberger. Foto: Aissa Tripodi

Im Juli sind Sie von Montreux nach Basel gezogen. Und doch mochten Sie noch vor zwei Monaten kein Interview geben. Sie seien noch immer mit Aus­packen und Einrichten beschäftigt, ­sagten Sie. Sind Sie nun in Basel angekommen? Haben Sie sich ein ganz klein wenig einleben können?

Emil Steinberger: Ja. Und wir sind wunderbar begrüsst worden – musikalisch. Irgendwo war da ein Vogel, der eine Woche lang geträllert und gepfiffen hat, jeden Morgen in den höchsten Tönen und Varianten. Mozart ist ein Dreck dagegen. Zum Frühstück auf dem Balkon hat uns der Vogel begrüsst und begleitet. Jetzt ist er weg; vielleicht hat er weiter müssen.

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