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Schülerin trägt ihre Matheprüfungen

Erinne Paisley aus Victoria USA hat ihre Abschlussfeier genutzt, um auf die Bildungsungleichheit aufmerksam zu machen. Sie hat dafür ein Kleid aus alten Prüfungen gebastelt.

Die US-Schülerin Erinne Paisley aus Victoria hat ihre Abschlussfeier genutzt, um auf die Bildungsungleichheit aufmerksam zu machen.
Die US-Schülerin Erinne Paisley aus Victoria hat ihre Abschlussfeier genutzt, um auf die Bildungsungleichheit aufmerksam zu machen.
Screenshot Twitter
Sie hat aus alten Matheprüfungen ein Kleid genäht. Darauf steht geschrieben: «Ich habe eine Ausbildung bekommen. Nicht jede Frau hat dieses Recht. Malala.org.»
Sie hat aus alten Matheprüfungen ein Kleid genäht. Darauf steht geschrieben: «Ich habe eine Ausbildung bekommen. Nicht jede Frau hat dieses Recht. Malala.org.»
Screenshot Twitter
Das Geld, das sie durch das selbst gebastelte Kleid gespart hat, spendete sie an Malala. Das Kleid wird jetzt auch noch versteigert.
Das Geld, das sie durch das selbst gebastelte Kleid gespart hat, spendete sie an Malala. Das Kleid wird jetzt auch noch versteigert.
Screenshot Twitter
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Anstatt viel Geld für ein Abschlusskleid auszugeben, nähte Erinne Paisley aus Victoria im US-Bundesstaat Texas selbst eins – aus ihren alten Matheprüfungen. Ein Samtband um die Hüfte und seidene Träger halten das Kleidungsstück zusammen. Auf das Kleid schrieb sie eine Botschaft: «Ich habe eine Ausbildung bekommen. Nicht jede Frau hat dieses Recht. Malala.org.»

Die Website gehört zum Malala Projekt, das von der Nobelpreisträgerin Malala Yousafzai ins Leben gerufen wurde. Sie setzt sich für das Recht auf Schulbildung für Mädchen und Frauen rund um den Globus ein. Erinne hat ihr Ziel erreicht: Das ganze Internet redet gerade über sie, ihr Kleid und die fehlende Schulbildung von Mädchen auf dieser Welt.

Kleid wird versteigert

Das Geld, das sie durch das selbst gebastelte Kleid gespart hat, spendete sie an Malala, wie «likemag.com» schreibt. Doch das ist noch nicht alles. Nach dem Abschlussball versteigert sie nun ihr Kleid. Das höchste Gebot soll derzeit bei 1150 Dollar liegen. Auch dieses Geld geht an die Stiftung.

Wichtiger als das Geld ist Erinne, auf die Ungleichheit aufmerksam zu machen. «So viel Energie und Geld wird in den Abschlussball gesteckt. Da dachte ich mir, dass ein Teil dieser Energie für eine gute Sache eingesetzt werden könnte», so Erinne. Es ist nicht das erste Mal, dass sich die junge Frau politisch einsetzt. Sie gründete bereits eine Schülerorganisation, die sich für die Rechte von Frauen einsetzt.

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