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Sex-Affäre: Staatsanwalt fordert Freispruch für Ribéry

In Paris läuft der Prozess gegen den Fussballstar wegen Sex mit einer minderjährigen Prostituierten, doch die Beweise der Staatsanwaltschaft reichen nicht.

Hatten 2009 Sex: Die damals noch minderjährige Zahia D. und Franck Ribéry.
Hatten 2009 Sex: Die damals noch minderjährige Zahia D. und Franck Ribéry.
AFP

Es könne unmöglich nachgewiesen werden, dass der französische Nationalspieler 2009 von der Minderjährigkeit der Prostituierten Zahia D. wusste, sagte Staatsanwalt Jean-Julien Xavier-Rolai heute. Auch der ebenfalls angeklagte Real-Madrid-Stürmer Karim Benzema müsse deswegen freigesprochen werden.

Das Plädoyer des Staatsanwalts ist keine Überraschung: Die Pariser Behörde hatte den Fall im November 2011 eigentlich zu den Akten legen und das Verfahren gegen die beiden Fussballer einstellen wollen. Ein Untersuchungsrichter ordnete aber dennoch einen Prozess an. Dieser begann im Juni vergangenen Jahres und wurde am ersten Prozesstag aus Verfahrensgründen ausgesetzt. Am Montag wurde der Prozess dann nach siebenmonatiger Unterbrechung wieder aufgenommen.

Ribéry wird zur Last gelegt, 2009 in einem Hotel in München Sex mit Zahia D. gehabt zu haben. Der Spieler von Bayern München räumt dies ein, er will aber nicht gewusst haben, dass die Frau damals erst 17 Jahre alt und damit minderjährig war. Benzema weist den Vorwurf zurück, ein Jahr zuvor Sex mit Zahia D. gehabt zu haben. Zahia D. hat angegeben, ihre Kunden über ihr wahres Alter belogen zu haben.

AFP/ldc

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