So perfide ging der meistgesuchte Betrüger Englands vor

Mark Acklom sitzt in Genf in Haft. Selbst Alt-Bundesrat Kaspar Villigers Namen zog er in seine Machenschaften hinein.

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Als die Familie Escolar im Herbst 2017 in eine Luxussiedlung in Wädenswil am See zog, wusste die Nachbarschaft schnell, um wen es sich da handelte. Er, ein weltgewandter Typ, mehrsprachig, stets gut gekleidet, vielbeschäftigt, arbeite mit Elon Musk an einem bahnbrechenden Projekt, erzählte seine Frau bei jeder Gelegenheit. Vertraulicher fügte sie noch hinzu, er sei eigentlich auch das «Hirn von Tesla».

Sie verbrachte ihre Tage mit Yoga oder paddelte mit dem Stand-up über den See. Und dann waren da noch ihre beiden adretten Mädchen, die in Schwyz eine Privatschule besuchten und ab und zu bei den Nachbarn spielten. Doch nach etwas mehr als einem halben Jahr schien sich bei der Familie etwas zu verändern. «Manuel Escolar» war nun öfter zu Hause, liess sich Haare, Bart und einen Bauch wachsen. Das gab zu reden. An einem Samstagabend Ende Juni rückte dann die Polizei mit Flutlicht und gezückten Pistolen an und verhaftete «Escolar», auf der Toilette sitzend. Erst dann erfuhren die Nachbarn, was wirklich los war: Das «Hirn von Tesla» und die «rechte Hand von Elon Musk» war in Wahrheit Mark Acklom, ein international gesuchter Betrüger.

Spätestens seit jenem Samstagabend ist für einige Leute eine Welt zusammengebrochen. Zu ihnen gehört auch Markus Walser (Name geändert). Er hatte Mark Acklom das Appartement vermietet, ihn im Verlauf dieses Jahres persönlich kennen gelernt, ihm «wie einem Bruder» mit seinem Business geholfen und selber mehrere Hunderttausend Franken investiert. Am Ende war es auch Walser, der die Polizei auf seine Spur brachte, als immer mehr Ungereimtheiten rund um «Escolar» und seine Geschäfte auftauchten.

Betrug ist vor Gericht nur sehr schwer nachzuweisen, vor allem wenn man an einen Profi gerät.

Wie jeder, der einem gewieften Betrüger auf den Leim kriecht, reagierte er wütend, schockiert, und vor allem schämte er sich, so leichtgläubig gewesen zu sein. Sein Geld hat Walser abgeschrieben, jetzt geht es nur noch um Schadensbegrenzung. Doch auch das wird schwierig werden, denn Betrug ist vor Gericht nur sehr schwer nachzuweisen, vor allem, wenn man an einen professionellen Betrüger gerät.

Hochstapler schleichen sich ein, lügen und manipulieren

Hochstapler sind keine Räuber, sie schmeicheln sich bei ihren Opfern ein, lügen und manipulieren sie, bis diese ihnen freiwillig Geld geben. Sie versprechen ihnen ein tolles Geschäft, gaukeln ihnen die grosse Liebe vor, verkaufen ihnen Immobilien zu einem sagenhaften Preis – und machen sich dann aus dem Staub, oft mit dem ganzen Ersparten ihrer Opfer.

Versuchen die sich dann zu wehren, heisst es: Selber schuld, wenn man so blöd ist. Dabei muss man gar nicht besonders doof sein, um darauf hereinzufallen, schreibt die Psychologin Maria Konnika in ihrem Bestseller «The Confidence Game». Jeder ist ein potenzielles Opfer: «Gerade weil wir uns alle für immun halten, fallen wir darauf herein.» Begabte Betrüger erkennen bei jedem Opfer sofort die Schwachstelle und nützen diese gnadenlos aus. Denn wir alle vertrauen anderen Menschen, wir alle suchen unser Glück, unsere Chance. Und zeigt sie sich dann vermeintlich, sind wir gern bereit, daran zu glauben, dass wir das grosse Los gezogen haben.

Walser ist studierter Banker mit Master in internationalen Immobilien, ein aufgestellter Typ, begeisterungsfähig. Vor einiger Zeit hat sich der Vater von zwei Kindern selbstständig gemacht, es läuft gut für ihn. Als sich im Juni 2017 ein gewisser «Manuel Escolar» bei ihm nach einer Wohnung für sich und seine Familie erkundigt, kennt Walser das geeignete Objekt: eine Überbauung in Wädenswil mit privatem Wellness-­Fitness-Bereich, Indoorpool, direktem Zugang zum See. Die Miete beträgt 7500 Franken im Monat.

Alle Dokumente und Computer sind verschwunden – und damit auch alle Beweise.

«Escolar» signalisiert Interesse, schickt ihm neben den üblichen Unterlagen und Nachweisen einen spanischen Pass und eine Aufenthaltsbewilligung. Was Walser nicht weiss: Die Papiere gehören zwar tatsächlich einem gewissen Manuel Escolar, aber der Mann am Telefon ist Mark Acklom, Englands meistgesuchter Betrüger. In der Vergangenheit wurde Acklom in England und Spanien wegen Betrugs verurteilt und wird zudem weiterer Betrugs- und Eigentumsdelikte beschuldigt. Walser lässt zu «Escolar» bei der Credit Suisse und der Deutschen Bank einen sogenannten World-Check durchführen, macht eine Internetrecherche. Alles scheint in Ordnung zu sein. Für die Wohnungs­besichtigung schickt «Manuel Escolar» seine Frau, auch das ist bei Leuten mit intensiven und anspruchsvollen Jobs nicht unüblich.

Ein Jahr lang hat Walser mit Acklom zu tun, doch er trifft ihn in dieser Zeit kein einziges Mal. Sie telefonieren aber, oft und lange. «Es waren hervorragende und intensive Gespräche. Fast wie mit einem Bruder», sagt Walser. Irgendwann erzählt ihm sein neuer Mieter en passant von seinem Start-up-Unternehmen, das er hier in der Schweiz lancieren wolle. Man arbeite am Patent für eine Blackbox für selbstfahrende Autos. Das werde ganz gross, sagt Acklom, bereits würden sich prominente Investoren für das Projekt interessieren, etwa die Firma Intel und Tesla-Erfinder Elon Musk.

Alt-Bundesrat Kaspar Villiger als Trumpf

Als «Escolar» erwähnt, sie seien noch auf der Suche nach zunächst freischaffenden Mitarbeitern, die Kontakte zu Wirtschaftsförderern herstellen und mögliche Produktionsstandorte recherchieren könnten, bietet Walser Hand. Er bekommt einen Businessplan, eine seriös wirkende Website besteht bereits. Und «Escolar» hat noch einen weiteren Trumpf im Ärmel: Alt-Bundesrat Kaspar Villiger sei in das Projekt involviert und werde helfen, den Deal auch vonseiten der Bank zu begleiten.

Nun ist Markus Walser Feuer und Flamme und legt los. Er kontaktiert Wirtschaftsförderer und Geldinstitute, trifft sich mit dem Ingenieur des Prototyps, sucht nach Produktionsstandorten, Fabriken für rund 1000 Mitarbeiter. Als Mark Acklom ihm vorschlägt, die Miete für seine Luxuswohnung in Gesellschaftsanteile der Firma umzuwandeln, willigt Walser ein. Er will auch selber in die Firma investieren, doch bevor er das tut, braucht er ein paar Sicherheiten. Er verlangt ein Treffen mit Kaspar Villiger, doch «Escolar» zögert. Alt-Bundesrat Villiger sei höchst beschäftigt, es liesse sich aber eine Telefonkonferenz organisieren.

In mehreren solchen Konferenzen erklärt «Villiger» eloquent und mit grossem Fachwissen, wie es um die Entwicklung besagter Blackbox steht, welche Produktionslinien denkbar sind, man bespricht die Fabrikation und die finanzielle Abwicklung über die Credit Suisse in allen Details. Nur sitzt am anderen Ende der Leitung nicht Kaspar Villiger, wie Walser später herausfinden wird. Sondern ein Schweizer Komplize von Acklom. Alt-Bundesrat Kaspar Villiger hatte keine Ahnung von diesen Vorgängen und zeigt sich schockiert, als er davon erfährt: «Mit Entsetzen habe ich von diesem perfiden Betrug Kenntnis genommen», sagt er. «Mir sind keine der erwähnten Personen je begegnet. Ich hätte mir niemals vorstellen können, dass eine kleine Gruppe von Betrügern ein derart arglistiges Lügengebäude so lange aufrechterhalten kann. Ich hoffe sehr, dass der Schweizer Rechtsstaat in der Lage ist, den Fall speditiv zu bearbeiten, die Betrüger ihrer gerechten Strafe zuzuführen und dem durch den Betrug Geschädigten zu seinem Recht zu verhelfen. Ich selber behalte mir vor, gegebenenfalls auch eine Strafklage einzureichen.»

Auch eine Kopie des Vertrags mit Elon Musk möchte Markus Walser sehen, bevor er investiert. Für eine Kopie sei das Dokument zu geheim, sagt «Escolar». Aber er werde ihm den Vertrag zukommen lassen. Und so fährt eines Nachmittags eine dunkle Limousine bei Walser vor. Die Tür geht auf, und im Wagen sitzt ein Mann mit einem mehrseitigen Vertrag, unterschrieben von Elon Musk. Geblendet von der Inszenierung, durchschaut Walser nicht, dass es sich um eine Fälschung handelt. Aber das Dokument gibt ihm Sicherheit. In Tranchen überweist er mehrere 100'000 Franken.

Am Telefon schmiedet «Escolar» immer weiter Pläne

Die Wochen ziehen ins Land. Per Jahresende hätte der Prototyp fertig sein sollen, doch die Produktion verzögert sich. Und Walser hat «Escolar» immer noch nicht persönlich getroffen, der immer wieder neue Verhinderungsgründe erfindet. Er schiebt Zahnschmerzen vor, eine Zahnoperation in Spanien, einen toten Vater, den er aufgrund seiner Arbeit nicht beerdigen könne. Häufig weint er am Telefon. Walser ahnt nicht, dass sich «Escolar» die meiste Zeit bei Frau und Kindern in Wädenswil aufhält.

Am Telefon schmiedet «Escolar» immer weiter Pläne mit Walser. Er drängt ihn dazu, neue, finanzstärkere Investoren zu finden. Er verspricht ihm, die Firma würde von einer GmbH bald in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Er erzählt von Musk und den anderen Investoren, wie begeistert sie von den Fortschritten seien. Das ist Musik in Walsers Ohren, und er geht mit noch mehr Effort an die Sache heran.

«Escolar» drängt auf weitere Kapitalerhöhungen

Der Prototyp für die Blackbox hätte laut Plan im Dezember 2017 fertig sein sollen. Doch der deutsche Ingenieur, der daran arbeitet, ist im Rückstand, alles verzögert sich. Als es Ende Januar 2018 immer noch keinen Prototypen gibt, wird Walser nervös. Er hat noch keinen konkreten Verdacht geschöpft, aber die Dinge laufen nicht so, wie er sich das vorstellt. «Escolar» seinerseits drängt auf weitere Kapitalerhöhungen für die Firma, aber Walser zögert. Bevor er weiter investiert, will er «Escolar» nun endlich persönlich treffen. Doch abermals schiebt «Escolar» Verpflichtungen vor, aber schliesslich macht Walser so sehr Druck, dass «Escolar» ihm verspricht, eine Vertrauensperson zu schicken.

Tatsächlich fährt zum vereinbarten Termin eine schwarze Limousine vor, aus der ein Typ im blauen Anzug aussteigt: aalglatt, gefärbtes Haupthaar, grausames Parfüm. Es handelt sich mutmasslich um Ackloms Komplizen John Bresnahan, der seit Jahren mit ihm zusammenarbeitet. Der Typ ist Walser auf Anhieb unsympathisch. Er gibt sich überheblich und versucht, Walser gleichzeitig zu beruhigen. Walser solle nicht solchen Ärger machen, es sei alles unter Kontrolle. Er habe ja keine Ahnung, wie solche internationalen Geschäfte auf höchster Ebene laufen, hält der ölige Typ Walser vor, er müsse noch viel lernen. Doch diesmal lässt sich Walser nicht so leicht beeindrucken, der Auftritt macht ihn noch misstrauischer.

Zu viel investiert, um einfach aufgeben zu können

Dennoch führt Walser weitere Gespräche mit Wirtschaftsförderern in zahlreichen Kantonen. In Basel legt man ihm nahe, mit einer Firma in Baselland zusammenzuspannen, die ein ähn­liches Gerät produzierten. Als Walser mit «Escolar» darüber spricht, ist dieser nicht wahnsinnig begeistert von der Idee. «Kaspar Villiger» würde sich darum kümmern, sagt er Walser. Doch als die zuständige Basler Wirtschaftsförderin sich bei der Firma in Baselland erkundigt, wie es mit Villiger laufe, sind die ahnungslos. Weder von der geplanten Firma, noch von Kaspar Villiger haben sie etwas gehört.

Auch im Kanton St. Gallen ist man zurückhaltend, als Markus Walser mit seiner Businessidee antanzt. Ähnliche Produkte gebe es bereits, sagen sie. Und sie stellen Fragen, viele Fragen. Auch das passt «Escolar» ganz und gar nicht. Er behauptet, der St. Galler Wirtschaftsförderer sei unfähig, und Kaspar Villiger werde schon dafür sorgen, dass er seinen Job verliere. Kein Wunder, ist «Escolar» nervös, denn bei weiteren Recherchen zur Firma stösst man in St. Gallen bald auf den Namen Mark Acklom und warnt Walser, er könnte einem Betrüger aufgesessen sein.

Plötzlich ein anderes Aussehen

Walser will es nicht glauben. Wie oft bei Opfern solcher Betrügereien, hat er bereits zu viel investiert, als dass er den Glauben ans Lügengebäude einfach aufgeben könnte. Allerdings muss er zugeben, dass es in «Escolars» Geschichte tatsächlich Lücken gibt. Er drängt einmal mehr auf ein Treffen. Diesmal behauptet «Escolar», er habe Eheprobleme, deshalb halte er sich in Spanien auf. Walser fragt in Wädenswil nach der Familie, ob «Escolar» denn manchmal da sei. Ja, sagt man ihm, er sei da. Allerdings habe er sich in den letzten Wochen seltsam gehen lassen, habe zugenommen, trage jetzt lange Haare und einen Bart. Er sehe völlig anders aus.

Für Walser ist klar, dass «Escolar» bereits seinen Abgang vorbereitet. Wenig später tritt Markus Walser mit den Fahndern in Kontakt, die den Betrüger europaweit suchen. Man verspricht ihm Hilfe, wenn er seinerseits dabei helfen würde, Mark Acklom zu verhaften. Das macht Walser gern, zwei Wochen lang hält er die Fassade aufrecht, telefoniert mit Acklom – parallel aber auch mit seinem Kontakt in Wädenswil. Ende Juni schlägt die Polizei zu und steckt Acklom in Untersuchungshaft.

Tatsächlich wurde Walser nach allen Regeln der Hochstaplerkunst ausgenutzt, er hat mehrere Hunderttausend Franken in «Escolars» Firma investiert. Aber nicht nur das, er fühlt sich auch von den Behörden im Stich gelassen. Die Fahnder hatten ihm Hilfe versprochen, wenn er ihnen helfe. Nach der Verhaftung hörte er nach eigenen Angaben nichts mehr von ihnen. Er versuchte, Mark Acklom bei der Staatsanwaltschaft Zürich, der Polizei in Thurgau, der Staatsanwaltschaft St. Gallen und der Staatsanwaltschaft Genf anzuzeigen. Doch niemand fühlte sich zuständig. Einmal hiess es, Walser müsse Acklom in seinem eigenen Wohnkanton anzeigen, dann hiess es, der Wohnkanton des Beschuldigten sei ausschlag­gebend, dann wiederum der Firmensitz, also der Kanton St. Gallen. Die Staatsanwaltschaft St. Gallen hat Mitte August entschieden, nicht auf die Strafsache einzutreten: Es bestehe kein hinreichender Tatverdacht gegen Mark Acklom, eine arglistige Täuschung sei nicht erkennbar.

Auch das ist ein Muster: Der mutmassliche Betrüger geht so raffiniert vor, und seine Verbrechen sind so schwierig zu beweisen, dass Strafverfolgungsbehörden sich damit oft gar nicht belasten wollen. Lieber schieben sie die Arbeit an die nächste Stelle ab. Dagegen anzukämpfen, wird hingegen für die Opfer oft eine Frage des Überlebens, gerade wenn sie kein Geld und kein Vertrauen mehr haben. Walser hat gegen den Beschluss aus St. Gallen Beschwerde eingelegt, worauf ihm die Anklagekammer St. Gallen einen Einzahlungsschein mit einer Rechnung über 3000 Franken schickte. Man könne den Fall erst weiter prüfen, wenn er eine Kaution vorlege. Das Schreiben liegt Tagesanzeiger.ch/Newsnet vor. Auf Nachfrage erklärte Ivo Kuster, Präsident der Anklagekammer St. Gallen: «Das unterliegt dem Amtsgeheimnis, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.» Auch nach Genf schickte Walser Mitte Juli seine Anzeige, dort läuft schon seit 2010 ein Prozess gegen Acklom. Nach zwei Monaten wartet Walser immer noch auf eine Antwort. Tagesanzeiger.ch/Newsnet hat bei der Staatsanwaltschaft Genf nachgefragt. Die Antwort: Man informiere nicht über Strafsachen. Ackloms Anwälte haben auf eine Bitte um Stellungnahme nicht reagiert.

Frau ist mit Kindern verschwunden

Die von den Fahndern versprochene Hilfe bekommt Walser nicht. Ackloms Frau ist kurz nach seiner Verhaftung in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mitsamt den Kindern verschwunden. Die Wohnung hinterlassen sie, als wären sie eben kurz weggegangen; im Kühlschrank steht noch Milch, alle Kleider sind noch da. Einzig Mark Ackloms Arbeitszimmer wurde sauber ausgeräumt: Alle Dokumente und Computer sind weg – und damit auch alle Beweise. Auf die Mails, die Walser über den E-Mail-Account der Firma führte, hat er keinen Zugriff mehr; Acklom hat sein Konto gesperrt.

Markus Walser sagt heute, er sei ein Zufallsopfer gewesen. Acklom habe auch stets versucht, über ihn an finanzstärkere Investoren heranzukommen. Immer wieder habe Acklom nach Walsers Shareholdern gefragt, etliche Male um ein Treffen gebeten, Walser lehnte aber jedes Mal ab. Die Firma «Escolars» ist mittlerweile Konkurs. Sein Geld hat Walser abgeschrieben. Aber er hofft immer noch auf sein Recht.

Erstellt: 22.09.2018, 07:53 Uhr

In Zahlen

16
Noch nicht einmal volljährig war Mark Acklom bei seinem ersten Betrug. Als 16-Jähriger überzeugte er eine Bank davon, ein Investmentbanker mit einem Büro im World Trade Center zu sein und bekam eine Hypothek, die er verprasste.

850'000
Pfund überschrieb ihm eine geschiedene Britin, der er vorgaukelte, ein Spion
in Diensten des britischen Auslandgeheimdienstes MI6 zu sein.

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