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Streikender Yoga-Guru rüttelt Indien auf

Mit einem Hungerstreik möchte Baba Ramdev auf die Korruption in Indien aufmerksam machen. Mit Erfolg: Immer mehr Menschen folgen seinen Auftritten. Nun muss der Yoga-Guru um sein Leben fürchten.

Möchte den lebensgefährlichen Streik fortsetzen: Baba Ramdev.
Möchte den lebensgefährlichen Streik fortsetzen: Baba Ramdev.
Keystone

Auch nach seiner Vertreibung aus der indischen Hauptstadt Neu-Delhi will der Yoga-Guru Baba Ramdev mit seinem Hungerstreik gegen die Korruption im Land fortfahren. Gemeinsam mit Zehntausenden Unterstützern hatte Ramdev am Samstag mit dem Streik begonnen.

Gestern ging dann die Polizei mit Tränengas gegen die mehr als 40'000 Menschen vor. Grund sei gewesen, dass die vorliegende Erlaubnis für die Veranstaltung nur für 5000 Personen gegolten habe, sagte die Polizei. Aufgrund von Steinwürfen und einer anschliessenden Massenpanik wurden Dutzende Demonstranten, aber auch einige Polizisten verletzt.

Ramdev nannte die Niederschlagung einen «Schandfleck für die Demokratie und eine Verschwörung, um mich zu töten». Er werde nun den Hungerstreik in der im Norden gelegenen Stadt Haridwar fortsetzen, sagte der Guru.

SDA/mrs

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