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Traumhochzeit

Benita Alexander erlebte das Märchen, dann den Albtraum.

Paolo Macchiarini galt als Nobelpreis-Anwärter und war international gefragt: als Chirurg für VIP-Personen. (30. Juli 2010)
Paolo Macchiarini galt als Nobelpreis-Anwärter und war international gefragt: als Chirurg für VIP-Personen. (30. Juli 2010)
AP/Lorenzo Galassi
Eine Anfang 2016 erschiene Untersuchung warf ihm gefälschte Forschungsergebnisse und den Tod seiner meisten Patienten vor. Macchiarini (Mitte) bei einer Operation in Stockholm. (7. Juli 2011)
Eine Anfang 2016 erschiene Untersuchung warf ihm gefälschte Forschungsergebnisse und den Tod seiner meisten Patienten vor. Macchiarini (Mitte) bei einer Operation in Stockholm. (7. Juli 2011)
EPA/Karolinska University Hospital
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Das erste Mal begegnete sie ihm auf der Titelseite der «New York Times». Dr. Paolo Macchiarini, 1958 in der Schweiz geboren, war der Chirurg, der der Transplantationsmedizin einen Durchbruch ermöglichte: Organe aus Plastik, umhüllt mit patienteneigenen Stammzellen.

Benita Alexander, damals 46 Jahre alt, war TV-Produzentin für NBC News, und ihre Redaktion plante einen Film über ihn. Sie trafen sich in einem Luxushotel in Seoul – und redeten die halbe Nacht. Er lud sie nach Venedig ein. Und dort passierte, was ihr als Journalistin nie hätte passieren dürfen: Sie verliebte sich in jemanden, über den sie berichten sollte.

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