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USA: Schwuler Dirigent unerwünscht

Im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin machte der Chorleiter einer katholischen Pfarrei aus seiner Homosexualität kein Geheimnis. Jetzt ist er entlassen worden.

Ein starkes Stück: Charles Philyaw war Chorleiter der St. Andrew Catholic Church von Verona (Wisconsin). Gleichzeitig lebte er mit seinem Lebenspartner zusammen und machte nie ein Geheimnis aus seiner sexuellen Orientierung. Diese war denn auch der explizite Grund für seine Entlassung.

Seine Entlassung gab in den amerikanischen Medien zu reden. Denn die Rechtslage ist für Philyaw kompliziert. Zwar ist seit 1982 die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung einer Person in Wisconsin verboten. Die Kirche ist davon allerdings ausgenommen.

Diese kann Personen ohne Rücksicht auf die Bestimmungen zur Diskriminierung anstellen oder entlassen, wenn diese in der Seelsorge oder auf eng verwandten Gebieten tätig sind. Philyaw will den Entscheid deshalb auch nicht gerichtlich anfechten.

Nach Überzeugung der katholischen Kirche ist Homosexualität nicht per se eine Sünde. Allerdings erwartet sie von den Betroffenen, dass sie ihre Sexualität nicht ausleben. Philyaw lebt mit seinen Partner zusammen und macht daraus kein Geheminis.

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