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Warten auf News von Kate

In London stehen Presseleute, Polizisten und Bewunderer vor der Klinik, in der Herzogin Catherine behandelt wird. Immerhin liess sich Prinz William sehen. Der Schwangeren soll es bereits besser gehen.

Gegenüber des King-Edward-VII-Spitals in London ...
Gegenüber des King-Edward-VII-Spitals in London ...
Keystone
stehen sich die Pressevertreter die Beine in den Bauch. (4. Dezember 2012)
stehen sich die Pressevertreter die Beine in den Bauch. (4. Dezember 2012)
Keystone
Hyperemesis gravidarum heisst die schwere Schwangerschaftsübelkeit in der medizinischen Fachsprache, an der Herzogin Catherine leidet.
Hyperemesis gravidarum heisst die schwere Schwangerschaftsübelkeit in der medizinischen Fachsprache, an der Herzogin Catherine leidet.
Keystone
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Kamerateams und Fotografen aus aller Welt haben sich vor der exklusiven Privatklinik in London positioniert, in der sich die schwangere Herzogin Catherine aufhält. Dutzende Journalisten warteten auf Neuigkeiten zum Gesundheitszustand der 30-Jährigen – und auf mögliche Besucher.

Der Schwangeren geht es am zweiten Tag ihres Krankenhausaufenthalts wegen akuter Morgenübelkeit bereits zunehmend besser. Das teilte der St. James's Palace mit. Prinz William besuchte seine Frau für mehrere Stunde in der privaten Londoner Klinik

Keine neuen Informationen

Kate leidet an einer schweren Form von Schwangerschaftsübelkeit. Am Dienstag gab es zunächst keine neuen Informationen, wie es ihr geht. Der Palast hatte erklärt, sie sei in einem frühen Stadium der Schwangerschaft und werde wohl mehrere Tage im Spital bleiben. Sämtliche öffentliche Auftritte der Herzogin für die nächste Zeit wurden abgesagt.

Die schwere Schwangerschaftsübelkeit heisst in der medizinischen Fachsprache Hyperemesis gravidarum. Während rund ein Drittel aller Schwangeren unter Übelkeit leidet, betrifft die schwerere Form statistisch gesehen 3,5 von 1000 Schwangerschaften. Die werdende Mutter fühlt sich wegen fortdauernden Erbrechens sehr schlecht.

Obama gratuliert

Die Nachricht über den Nachwuchs bei den Royals löste Begeisterung aus. Zahlreiche Glückwunschschreiben trafen im Königshaus ein, darunter von US-Präsident Barack Obama sowie von Australiens Premierministerin Julia Gillard und ihrem neuseeländischen Kollegen John Key.

Das Kind von Kate und William wird an die dritte Stelle der britischen Thronfolge rücken. Erstmals ist es dabei egal, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Nach einer Übereinkunft der Regierungen der 16 Länder, in denen die Queen Staatsoberhaupt ist, kann das Erstgeborene des Paares von keinem jüngeren Bruder mehr «überholt» werden, sollte es ein Mädchen sein.

Williams Bruder Prinz Harry rückt dann an vierte Stelle. BBC-Königshausexperte Peter Hunt erklärte, ein Kind des Paares werde den Titel Prinz oder Prinzessin tragen.

Spekulationen in der Presse

Weitere offizielle Details zur Schwangerschaft gab es zunächst nicht, doch britische Medien zitierten am Dienstag reihenweise nicht näher genannte, angeblich gut informierte Quellen. Die BBC berichtete, Kate sei seit zwei Monaten schwanger.

Die Zeitung «Daily Telegraph» spekulierte, ob die Herzogin mit Zwillingen schwanger sein könnte. Frauen, die unter einer solch schweren Form von Schwangerschaftsübelkeit litten, hätten dreimal häufiger Mehrfachgeburten, berichtete die Zeitung. In der Reihe der Thronfolge stünde dann das Kind zuerst, welches als erstes geboren wird, hiess es.

Der Labour-Parlamentsabgeordnete Tom Watson rief die Medien auf, dem Paar trotz der freudigen Nachricht die Privatsphäre zu geben, die es verdiene. Seit Monaten war über eine mögliche Schwangerschaft von Kate spekuliert worden. Kate und William hatten am 29. April 2011 in der Londoner Westminster Abbey geheiratet.

Vor dem Spital in London gab es einen Vorgeschmack auf das, was das Paar in den kommenden Monaten erwartet. Dutzende Kamerateams und Journalisten schlugen dort ihr Lager auf und warteten auf Neuigkeiten und Besucher für Kate.

SDA/mw

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