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Wie schnell fuhr Ullrich wirklich?

Ungereimtheiten in der Anklageschrift rücken die Staatsanwältin im Fall des Ex-Radprofis in ein schlechtes Licht.

«Ich will bewusster durchs Leben gehen»: Jan Ullrich bereut den Unfall im Interview. Video: Lea Koch, Stefan Hohler

Die Worte des Präsidenten des Bezirksgerichts Weinfelden am geplatzten Prozess vom Dienstag waren deutlich: «Die Anklageschrift stimmt nicht mit den Untersuchungsergebnissen überein.» Konkret warf das Gericht der Staatsanwältin vor, von einem Tempo von 139 km/h ausgegangen zu sein und Ullrichs Valiumkonsum nicht erwähnt zu haben. Es macht den Anschein, dass die Staatsanwältin den 41-jährigen deutschen Ex-Radprofi im abgekürzten Verfahren mit einer bedingten Strafe durchwinken wollte. Doch der Deal ist geplatzt.

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