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Zimmermädchen von DSK behält den Job

Die Hotelangestellte, die Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn einen sexuellen Übergriff vorwirft, muss nicht um ihren Job bangen. Das New Yorker Hotel hat «keine Absicht», Nafissatou Diallo zu entlassen.

Wird wohl schon bald wieder als Zimmermädchen arbeiten: Nafissatou Diallo.
Wird wohl schon bald wieder als Zimmermädchen arbeiten: Nafissatou Diallo.
Keystone

Nafissatou Diallo darf weiter ihrem Job nachgehen. Das Unternehmen habe «keine Absicht», Diallo zu entlassen, sagte ein Sprecher des französischen Hotelkonzerns Accor der Nachrichtenagentur AFP. Accor betreibt das Luxushotel Sofitel in New York, wo Strauss-Kahn das Zimmermädchen nach deren Angaben unter anderem zum Oralsex gezwungen haben soll.

Nach der Festnahme Strauss-Kahns Mitte Mai hatte Diallo aufgehört, im Hotel zu arbeiten. «Wir reden jetzt mit ihren Beratern, um herauszufinden, was sie tun will», sagte der Accor-Sprecher. In der vergangenen Woche hatte Accor mitgeteilt, dass Diallo nach wie vor Angestellte des Hotels sei. Hotelmanager Jorge Tito gab an, er sei «sowohl mit ihrer Arbeit als auch mit ihrem Verhalten vollkommen zufrieden».

Als unglaubwürdig eingeschätzt

Ein US-Gericht hatte das Verfahren gegen Strauss-Kahn in der vergangenen Woche eingestellt, weil Diallo als unglaubwürdig eingeschätzt wurde. Strauss-Kahn erhielt inzwischen seinen Pass zurück und will in seine französische Heimat zurückkehren. Am Montag besuchte er den Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington, von dessen Spitze er wegen der Vergewaltigungsvorwürfe zurückgetreten war.

AFP/pbe

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