Zum Hauptinhalt springen

Zürcher Schauspieler Basman gewinnt deutschen Filmpreis

Joel Basman wurde in Berlin mit der Goldenen Lola für die beste Nebenrolle im Film «Wir sind jung. Wir sind stark.» geehrt.

Erfolgreicher Schauspieler: Joel Basman mit der goldenen Lola.
Erfolgreicher Schauspieler: Joel Basman mit der goldenen Lola.

Der 25-jährige Schweizer Schauspieler Joel Basman hat den deutschen Filmpreis für die beste Nebenrolle erhalten. Die goldene Lola erhielt Basman für seine Rolle in «Wir sind jung. Wir sind stark.» von Burhan Qurbani.

Der Film erzählt am Beispiel einer Gruppe Jugendlicher die ausländerfeindlichen Ausschreitungen rund um die Aufnahmestelle für Asylbewerber in Rostock, bei denen im August 1992 während mehrere Tagen Brände gelegt und Ausländer angegriffen worden waren. Der Kinostart des Films war im vergangenen Januar.

Der junge Schweizer Schauspieler Basman war erst kürzlich mit dem Prix Walo ausgezeichnet worden. Er erhielt den Preis als bester Schauspieler für seine Rolle im Kinodrama «Dawn». Den Einstieg ins Filmgeschäft machte Basman als Jugendlicher über die Fernsehserie «Lüthi und Blanc» und seinem ersten Kinofilm «Mein Name ist Eugen» 2004. Seither hat er zahlreiche Filme gedreht und wurde schon mehrmals ausgezeichnet für seine schauspielerischen Leistungen. Auszeichnung für Til Schweiger

Den Preis für die beste weibliche Nebenrolle erhielt Nina Kunzendorf für ihre Rolle in Christian Petzolds Holocaust-Drama «Phoenix». Die 43-Jährige nahm den Preis am Freitagabend in Berlin bei der Verleihung des 65. Deutschen Filmpreises entgegen.

Til Schweiger wurde für seine Alzheimer-Tragikomödie «Honig im Kopf» mit der Goldenen Lola für den «besucherstärksten Film des Jahres» ausgezeichnet. Schweiger nahm die undotierte Auszeichnung bei der Verleihung des 65. Deutschen Filmpreises in Berlin entgegen.

Knapp sieben Millionen Kinogänger haben «Honig im Kopf» mit Dieter Hallervorden in der Hauptrolle gesehen. Für das Rennen um den besten Spielfilm hatte Schweiger seinen Film unter anderem wegen früherer Differenzen mit der Deutschen Filmakademie nicht eingereicht.

SDA

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch