Polizei verhaftet 21 Raser

Grosser Schlag gegen die Raserszene: In drei Kantonen wurden 21 Männer festgenommen. Die Verdächtigen hatten Strassenrennen veranstaltet.

Den Beschuldigten werden mehrfache und schwere Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz (teilweise  auch Verletzung des Rasertatbestandes) vorgeworfen. (Symbolbild Kapo SG)

Den Beschuldigten werden mehrfache und schwere Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz (teilweise auch Verletzung des Rasertatbestandes) vorgeworfen. (Symbolbild Kapo SG)

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Die Kantonspolizeien St. Gallen, Thurgau und Zürich haben am Dienstag in einer gemeinsamen Aktion zusammen mit den Staatsanwaltschaften derselben Kantone an verschiedenen Orten Hausdurchsuchungen durchgeführt und 21 Männer festgenommen sowie Fahrzeuge sichergestellt.

Die Staatsanwaltschaft Zürich eröffnete gegen sechs, die Staatsanwaltschaft Thurgau gegen acht und die Staatsanwaltschaft St. Gallen gegen sieben Personen Strafverfahren wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln, Gehilfenschaft dazu und weiterer Delikte.

Die Verfahren werden in enger Zusammenarbeit zwischen den Staatsanwaltschaften und den Verkehrspolizeien der involvierten Kantone geführt, wie die Kapo St. Gallen in einer gemeinsamen Medienmitteilung schreibt.

Rennen am Tag und in der Nacht

Bisherige Abklärungen ergaben, dass Rennen zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten auf verschiedenen Strassenabschnitten in den entsprechenden Kantonen stattfanden. Umfangreiche Recherchen führten schliesslich zu den Tatverdächtigen.

Dank der interkantonalen Zusammenarbeit wurden mit Unterstützung der Stadtpolizei St. Gallen 17 Personen im Kanton St. Gallen, zwei Personen im Kanton Thurgau sowie zwei Personen im Kanton Zürich festgenommen. Zudem wurden an sämtlichen Wohnorten Hausdurchsuchungen durchgeführt und drei Fahrzeuge sichergestellt.

Alter zwischen 21 und 38 Jahren

Bei den Beschuldigten handelt es sich um Montenegriner, Mazedonier, Kosovaren, Serben und Schweizer im Alter zwischen 21 und 38 Jahren mit Wohnsitz in den drei Kantonen.

Den Beschuldigten werden mehrfache und schwere Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz (teilweise auch Verletzung des Rasertatbestandes) vorgeworfen. Nach den Befragungen durch die Polizei wurden sie den zuständigen Staatsanwaltschaften zugeführt, welche weitere Massnahmen prüfen werden. (anf/sep/sda)

Erstellt: 08.01.2019, 13:18 Uhr

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