11'500 Dollar Belohnung für Ergreifung von Delfin-Killer

Im Südosten der USA starb ein trächtiges Delfinweibchen an einer Schussverletzung. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art.

Das trächtige Delfinweibchen wurde am 30. April an einem Strand im Bundesstaat Mississippi gefunden.

Das trächtige Delfinweibchen wurde am 30. April an einem Strand im Bundesstaat Mississippi gefunden.

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In den USA ist eine Belohnung von 11'500 Dollar auf Hinweise zum Mörder eines trächtigen Delfinweibchens ausgesetzt worden. Der tote Meeressäuger sei am 30. April an der Südostküste der USA gefunden worden, eine Untersuchung habe eine Schussverletzung als Todesursache ergeben, teilte die US-Ozean- und Wetterbehörde NOAA mit.

Mehrere Tierschutzorganisationen brachten danach das Geld für eine erste Belohnung von 6500 Dollar auf. Nun wurde diese auf 11'500 erhöht.

Laut NOAA nahm die Gewalt an Delfinen am Golf von Mexiko in den vergangenen Jahren zu. Seit 2002 sind demnach mindestens 24 Delfine mit Verletzungen durch Schusswaffen oder Wurfgeschosse an der Küste angeschwemmt worden. Das Verletzen und Töten von Delfinen kann in den USA mit einer Geldstrafe von bis zu 100'000 Dollar und einem Jahr Haft bestraft werden.

Die NOAA warnte auch davor, Delfine zu füttern. Das würde sie erst recht gefährden. Delfine würden Menschen dann mit Essen in Verbindung bringen und sich Booten oder Fischern nähern. In der Vergangenheit habe das zu Gewalt gegen Delfine geführt, wenn sie sich Fischern näherten und sich diese um ihren Fang sorgten. Deshalb solle man nie Delfine füttern, schreibt die Behörde. (anf/afp)

Erstellt: 27.07.2018, 18:31 Uhr

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