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19-Jähriger flüchtet mit 120 km/h durch Basel

Nach einer wilden Verfolgungsjagd quer durch Basel hat die Polizei heute am frühen Morgen einen jungen Franzosen festgenommen. Er stand unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen.

Bei Tageslicht: Der zugedröhnte Teenager raste bei seiner halbrecherischen Flucht unter anderem über die Johanniterbrücke.
Bei Tageslicht: Der zugedröhnte Teenager raste bei seiner halbrecherischen Flucht unter anderem über die Johanniterbrücke.
Tim Loosli

Auf den Mann aufmerksam wurde die Polizei, als er beim Totentanz in der Nähe des Hotels Drei Könige in verbotener Fahrtrichtung unterwegs war. Um sich der Kontrolle zu entziehen, fuhr er mit hohem Tempo über die Mittlere Brücke ins Kleinbasel, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Danach ging die Fahrt weiter über den Messeplatz bis zum Erlenmattquartier, wo der 19-Jährige eine Polizeiauto rammte. Als ihn die Polizei stoppen wollte, fuhr er auf einen Beamten zu, der sich nur mit einem Sprung zur Seite retten konnte.

Mit 70 km/h durch 30er-Zone

Schliesslich raste der Flüchtende mit mindestens 120 km/h über die Johanniterbrücke ins Grossbasel zurück. Die Fahrt endete beim Elsässertor, wo der Mann in eine Abschrankung fuhr. Kurz vor 5.30 Uhr konnte ihn die Polizei dort überwältigen. Er war alkoholisiert und hatte Drogen genommen. Der Franzose, der unverletzt blieb, wurde in die Notfallstation gebracht und festgenommen.

Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft waren mehrere Polizeipatrouillen an der Verfolgung des 19-Jährigen beteiligt. Dieser sei mit bis zu 70 km/h durch Strassen gefahren, in denen maximal 20 oder 30 km/ erlaubt wären.

SDA/jg

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