21 Klaviere nach Deutschland geschmuggelt

Zwei Männer aus der Schweiz haben bei Bad Zurzach gebrauchte Klaviere über den Rhein geschmuggelt. Zollbeamte erwischten sie auf der deutschen Seite.

Wegen des Nichtanmeldens von 21 gebrauchten Klavieren im Wert von 10'000 Euro wurde gegen die beiden Männer ein Strafverfahren eingeleitet. (Zollamt Singen)

Wegen des Nichtanmeldens von 21 gebrauchten Klavieren im Wert von 10'000 Euro wurde gegen die beiden Männer ein Strafverfahren eingeleitet. (Zollamt Singen)

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Zwei Männer aus der Schweiz haben bei Bad Zurzach AG über den Rhein insgesamt 21 gebrauchte Klaviere nach Deutschland geschmuggelt. Der deutsche Zoll kam den beiden Osteuropäern auf die Schliche. Gegen die Männer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Die Klavier-Schmuggler waren am Sonntag bei der Einreise nach Deutschland am Zollamt Rheinheim direkt gegenüber Bad Zurzach AG aufgegriffen worden. Sie gaben an, sieben gebrauchte Klaviere geladen zu haben, wie das Hauptzollamt Singen am Freitag mitteilte.

Die Zöllner machten die beiden darauf aufmerksam, dass für die Abfertigung der Klaviere Zollpapiere erforderlich wären. Die Männer gaben sich einsichtig und wollten sich die Zollpapiere umgehend in der Schweiz besorgen.

Ungutes Bauchgefühl bei Zollbeamten

Sie drehten mit ihrem Fahrzeug um - und liessen die Beamten mit einem unguten Bauchgefühl am Zollamt zurück, wie das Hauptzollamt festhält. Nur eine Stunde später bestätigte sich der Verdacht.

Als die Beamten an der von den Männern genannten Lieferadresse in Deutschland vorbeifuhren, trafen sie die Osteuropäer mit den sieben Klavieren wieder an. Die erforderlichen Zollpapiere für die Waren konnten sie nicht vorlegen.

Bei der weiteren Befragung stellte sich heraus, dass sie an zwei Tagen zuvor bereits 14 Klaviere nach Deutschland geschmuggelt hatten.

Wegen des Nichtanmeldens von 21 gebrauchten Klavieren im Wert von 10'000 Euro wurde gegen die beiden Männer ein Strafverfahren eingeleitet. Die Einfuhrabgaben und die Sicherheitsleistungen für die zu erwartenden Geldstrafen betragen insgesamt 2500 Euro. (anf/sda)

Erstellt: 04.01.2019, 15:11 Uhr

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