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238 Kinder in bulgarischen Heimen verhungert

In Bulgariens Kinderheimen werden regelmässig die Menschenrechte verletzt. Das führte in den letzten zehn Jahren zu mehr als 200 Todesopfern.

In bulgarischen Heimen sind nach Angaben von Menschenrechtlern in den vergangenen zehn Jahren über 230 behinderte Kinder an Unterernährung oder falscher medizinischer Betreuung gestorben. Der Bericht deckte auch Misshandlungen auf.

In dem beobachteten Zeitraum seien 238 Kinder wegen zahlreicher Missstände in den Heimen ums Leben gekommen, heisst es in einem am Montag in Sofia vorgestellten Bericht der internationalen Menschenrechtsorganisation Helsinki-Komitee.

Gefährliche Medikamente

Kinder seien mit gefährlichen Medikamenten behandelt oder betäubt worden. Oft seien die Kinder an ihre Betten gefesselt und vom Personal grausam behandelt worden, heisst es in dem Bericht weiter.

Sieben Heimkinder sollen sexuell missbraucht worden sein. In Bulgarien werden 23 Heime für behinderte Kinder vom Staat finanziert.

SDA/mrs

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