39 Grindwale verenden an neuseeländischer Küste

Aus ungeklärten Gründen verirrte sich eine Gruppe von Walen in die Golden Bay von Neuseeland. Zwölf Tiere starben einen natürlichen Tod, 27 mussten eingeschläfert werden.

Verirrten sich aus ungeklärten Gründen: Tote Grindwale in Neuseeland. (6. Januar 2014)
Video: Reuters

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An der neuseeländischen Küste sind 39 Grindwale verendet. Die Gruppe sei an einem abgelegenen Strand der Südinsel gestrandet, erklärten Naturschützer am Montag. Zuvor seien sie bereits nahe der Golden Bay gesichtet worden, konnten aber nicht daran gehindert werden zu stranden.

Zwölf Tiere starben demnach eines natürlichen Todes, die anderen mussten eingeschläfert werden, weil sie nicht mehr zurück ins Meer gebracht werden konnten.

Die auch als Pilotwale bekannten Grindwale können bis zu sechs Meter lang werden und sind d ie häufigste Walart in neuseeländischen Gewässern. Immer wieder stranden sie in der Golden Bay.

Wissenschaftler sind sich im Unklaren über die Gründe für das Phänomen. Sie vermuten unter anderem, dass die Tiere in flachem Gewässer Orientierungsprobleme haben oder dass sich ein krankes Tier auf dem Weg zum Strand zu einer Art Leitwal entwickelt, dem die anderen dann folgen. (chk/sda)

Erstellt: 06.01.2014, 09:13 Uhr

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