Bündner Rheinschwimmer will es erneut wissen

Schon einmal hatte Ernst Bromeis das Rhein-Abenteur versucht – kurz nach Basel musste er aber aufgeben. Nun ist er wieder aufgebrochen, den Rhein auf einer Länge von 1247 Kilometern zu durchschwimmen.

Beim letzten Mal: Ernst Bromeis bei seinem letzten Versuch im Mai 2012.

Beim letzten Mal: Ernst Bromeis bei seinem letzten Versuch im Mai 2012. Bild: Keystone

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Der Bündner Wasserbotschafter will es wissen: Ernst Bromeis ist zum zweiten Mal aufgebrochen, den Rhein auf einer Länge von 1247 Kilometern zu durchschwimmen. Vor zwei Jahren hatte der 46-Jährige das gleiche Vorhaben abbrechen müssen.

Ernst Bromeis startete am Morgen am Lago di Dentro am Lukmanierpass, dem von der Mündung in Holland am weitesten entfernten Punkt des Rheins. Auf der 1247 Kilometer langen Expedition von den Alpen nach Norden wird er von einem Kanuten, einem Logistiker, einem Rheinkapitän und einer Dokumentarfilmerin begleitet.

Im Mai 2012 hatte Bromeis das Rhein-Abenteuer schon einmal versucht. Gesundheitliche Probleme wegen zu tiefer Temperaturen raubten ihm aber die Kraft, so dass er das Vorhaben in Breisach kurz nach Basel aufgeben musste.

Mit seiner «Expedition 2014» durch Europa wirbt Bromeis für den nachhaltigen Umgang mit dem Lebenselement Wasser und das Menschenrecht auf freien Zugang zu sauberem Wasser. Unter dem Motto «Das blaue Wunder» macht er seit 2008 mit Aktionen auf die Ressource Wasser aufmerksam. 1969 hatte der Deutsche Klaus Pechstein den Rhein ab Ilanz durchschwommen. Ilanz ist die erste Stadt am Rhein und liegt 57 km von der Quelle flussabwärts. (ajk/sda)

Erstellt: 07.07.2014, 16:03 Uhr

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