China spielt den Trumpf mit der legendären Panda-Diplomatie

Die Panda-Diplomatie hat schon in manchem Staatspräsidenten auf dieser Welt Sympathien für China geweckt. Nun zückte auch Hu Jintao in Washington diesen Joker.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Beim Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Hu Jintao in den Vereinigten Staaten wurde auch die sogenannte Panda-Diplomatie genutzt, um zu einer harmonischen Atmosphäre beizutragen. Das von China an den Washingtoner Zoo ausgeliehene Panda-Pärchen Mei Xiang und Tian Tian dürfe fünf Jahre länger bleiben als geplant.

Das gab der Generalsekretär des chinesischen Naturschutzverbandes, Zang Chunlin, am Mittwoch in der US-Hauptstadt bekannt. China trage dabei der «Anhänglichkeit des amerikanischen Volkes gegenüber dem Grossen Panda» Rechnung.

Pandas sind ein beliebtes Geschenk

Ursprünglich sollten die Pandabären bis Ende 2010 im Smithsonian-National-Zoo in Washington bleiben. Das Bärenpärchen ist in den USA sehr beliebt, 2005 hatte das Weibchen Mei Xiang ein männliches Junges namens Tai Shan zur Welt gebracht.

Da grundsätzlich alle Tiere, die von China ausgeliehene Pandas zur Welt bringen, Eigentum der Volksrepublik sind, wurde Tai Shan im Februar vergangenen Jahres in die Heimat seiner Eltern gebracht. China nutzt Pandas immer wieder für Freundschaftsgesten. So schenkte es im Dezember 2008 Taiwan zwei Exemplare der vom Aussterben bedrohten schwarz-weissen Bären. (pbe/AFP)

Erstellt: 20.01.2011, 14:51 Uhr

Ausgeliehene Pandabären im Zoo von Washington: Mei Xiang (rechts) und ihrem Sohn Tai Shan. (Bild: Keystone )

Artikel zum Thema

Trau ja nie einem Panda

Sie halten die schwarz-weissen Bären für niedlich? Dann sollten Sie sich die Werbespots eines ägyptischen Milchkonzerns anschauen. Mehr...

Die Panda-Menschen

Forscher in einem chinesischen Nationalpark wollen erstmals ein Panda-Junges auf die Wildnis vorbereiten. Dazu betreiben sie einen ziemlichen Aufwand. Mehr...

Service

Ihre Spasskarte

Mit Ihrer Carte Blanche von diversen Vergünstigungen profitieren.

Blogs

History Reloaded Österreich ist, was übrig bleibt

Mamablog Mein Kirchentrauma

Die Welt in Bildern

Ein Sturm brachte heftige Regenfälle mit sich: Menschen warten in Indien auf den Zug. (18. Dezember 2018)
(Bild: PIYAL ADHIKARY) Mehr...