Wo Tiere massenhaft sterben

Eine Weltkarte zeigt, an welchen Orten Tiere massenhaft und unter mysteriösen Umständen verenden.

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Seit dem mysteriösen Vogelsterben in den USA und in Schweden mehren sich die Berichte über überraschendes Tiersterben. Nicht nur Vögel, auch Fische und andere Meerestiere sterben en masse.

Im US-Bundesstaat Arkansas wurden 100'000 tote Fische in einem Fluss gefunden. Auch Brasilien und Neuseeland meldeten ein Fischsterben. In Südengland sollen gemäss Medienberichten auch rund 40'000 Krabben verendet sein.

In Arizona fand man 70 tote Fledermäuse, an der US-Ostküste einige Seekühe sowie Quallen und Pelikane. Ob das globale Tiersterben eine gemeinsame Ursache hat, ist unklar. Teilweise ist das Tiersterben auf die tiefen Temperaturen zurückzuführen. In vielen Fällen, wie in Spruce Creek, sind die Tiere jedoch trotz gemässigten Temperaturen verendet.

Spekulationen und Verschwörungstheorien

Im Internet kursieren wilde Spekulationen und Verschwörungstheorien darüber, was passiert sein könnte. Das Spektrum reicht von einer unbekannten Krankheit, über Erdmagnetismus bis zum Fehlzünden einer Bio-Waffe.

Experten konnten bisher eine Krankheit beim Vogelsterben in Arkansas ausschliessen. Die Vögel starben vorwiegend an Brustverletzungen und inneren Blutungen. Anzeichen auf eine Krankheit wiesen sie keine auf.

Eine Google-Maps-Karte zeigt die Standorte auf, an welchen tote Tiere gefunden wurden und verweist zugleich auf den entsprechenden Medienbericht:


View Mass Animal Deaths in a larger map (reh)

Erstellt: 07.01.2011, 11:21 Uhr

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