Die Temperatur fiel schlagartig ab

Aufgrund eines Sturmes mussten mehrere Berggänger die Nacht im Freien verbringen – bei bis zu minus zehn Grad.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Gleich mehrere Berggänger sind in den Schweizer Alpen von einer Schlechtwetterfront überrascht worden. Der Sturm war am Sonntagnachmittag aufgekommen und erreichte in den Höhenlagen lokal hohe Geschwindigkeiten.

Wegen den schwierigen Wetterbedingungen ist eine Gruppe von 14 Personen im Gebiet Pigne d'Arolla nicht mehr weitergekommen. Die Nacht verbrachten sie im Freien. Die Temperatur fiel schlagartig ab, wie Robert Bolognesi, Direktor des Büros Meteorisk, erklärte. Die Nacht dürfte seinen Angaben zufolge zwischen minus fünf und minus zehn Grad kalt gewesen sein. Der Wind verschärfte die Kälte noch.

Mindestens vier Personen haben die Kälte nicht überlebt, fünf Personen befinden sich in kritischem Zustand. Die anderen erlitten leichtere Unterkühlungen und waren den Angaben zufolge nicht in Lebensgefahr. (mb/pkb)

Erstellt: 30.04.2018, 18:34 Uhr

Artikel zum Thema

Wie Alpinisten am Berg der Wahnsinn befällt

Phantombegleiter, Essensgeruch, ganze Wälder: In grosser Höhe erleben Bergsteiger oft Sinnestäuschungen. Mediziner betrachten sie als besondere Psychose. Mehr...

Alpinisten müssen in der Kälte nächtigen

Rettungskräfte haben Berggänger, die zu einer auf 3157 Metern liegenden Hütte im Wallis aufgebrochen sind, geborgen. Viele haben schwere Unterkühlungen erlitten. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Abo

Abo Digital Light - 18 CHF im Monat

Unbeschränkter Zugang auf alle Inhalte und Services (ohne ePaper). Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Blogs

Sweet Home Diese Risiken lohnen sich

Tingler Endlich die richtige Wahl

Die Welt in Bildern

Hi Fisch! Dieses vor Hawaii gesichtete Hai-Weibchen hatte Ähnlichkeiten mit «Deep Blue», der als grösster bislang gesichteter Weisser Hai gilt. (15. Januar 2019).
(Bild: JuanSharks) Mehr...