Die besten Zitate von Guido Westerwelle

Der scheidende FDP-Chef Guido Westerwelle ist als gewandter Redner bekannt – als Oppositionspolitiker, aber auch als Aussenminister. Aussprüche des scharfzüngigen Politikers im Überblick.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Sprüche aus der Zeit als Minister

Am 3. April 2011 in seiner Ankündigung, das Amt des Bundesvorsitzenden abzugeben: «Es ist die richtige Entscheidung, jetzt auch für einen Generationswechsel in der FDP mit einem Neuanfang zu sorgen.»

Am 27. März 2011 als Reaktion auf das enttäuschende Abschneiden der Liberalen bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz: «Wir haben verstanden.»

Am 6. Januar 2011 beim Dreikönigstreffen der Liberalen in Stuttgart: «Wir Liberale werden kämpfen, ich werde kämpfen.»

Am 12. Dezember 2010 im ZDF zu Rücktrittsforderungen wegen der schlechten Umfragewerte der FDP: «Ich bin keiner, der bei Sturm von Deck geht.»

Am 29. November 2010 in Berlin über den Bruch der schwarz-grünen Koalition in Hamburg: «Schwarz und Grün passt so gut zusammen wie Lakritze und Spinat.»

Am 4. August 2010 in Berlin, nachdem er erstmals die Kabinettssitzung geleitet hatte, zur Frage, ob er am Platz der Kanzlerin gesessen habe: «Ich sass geografisch an der selben Stelle.»

Auf dem FDP-Parteitag in Siegen am 14. März 2010 als Reaktion auf Kritik an seiner Person: «Ihr kauft mir den Schneid nicht ab.»

Am 11. Februar 2010 in einem Beitrag für «Die Welt» zur Hartz-IV-Debatte: «Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.»

Mit diesen Worten lehnte Westerwelle am 28. September 2009 in Berlin die Bitte eines britischen Journalisten ab, eine Frage auf Englisch zu beantworten: «Das ist Deutschland hier.»

Sprüche aus der Zeit als Oppositionspolitiker

Am 13. Januar 2009 in Berlin zum Konjunkturpaket II: «Das ist eine Currywurst mit Mayo ohne Pommes.»

Zum damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder in der «Berliner Runde» von ARD und ZDF am 18. September 2005: «Ich bin jünger als Sie – aber nicht blöder.»

Am 25. Februar 2004 beim politischen Aschermittwoch in Passau: «Mit einer Staatsquote von mehr als 50 Prozent ist Deutschland inzwischen dem Kommunismus näher als der Marktwirtschaft.»

Am 13. Februar 2002 beim politischen Aschermittwoch der Liberalen in Passau «Das rot-grüne Kabinett widerspricht allen Lehrsätzen der Mathematik: Die Summe von Nullen kann durchaus eine stattliche Zahl erreichen.»

Am 6. Januar 2001 auf dem Dreikönigstreffen der Liberalen in Stuttgart: «Die Grünen sind bei der Jugend out. Das liegt auch daran, dass die Grünen bis vor kurzem immer noch gedacht haben, die Festplatte ist das, wo auf der Konfirmation die Salami serviert wird.»

Am 6. Januar 2000 auf dem Dreikönigstreffen der Liberalen in Stuttgart: «Dieses Bundeskabinett erinnert an Einsteins Relativitätstheorie: Fünf Flaschen im Keller sind relativ wenig, fünf Flaschen im Kabinett sind relativ viel.»

Beim FDP-Parteitag am 29. August 1998 in Bonn: «Wenn es nach den Grünen gegangen wäre, dann bestünde das Handy immer noch aus zwei mit einer Kordel verbundenen Joghurtbechern.»

Am 27. Juni 1998 auf dem Bundesparteitag der Liberalen in Leipzig: «Herr Stoiber könnte als Aussenminister nicht einmal Frieden mit Österreich halten.» (dapd)

Erstellt: 04.04.2011, 12:17 Uhr

Artikel zum Thema

Westerwelles Nachfolger ist schon bestimmt

Die Führung der deutschen FDP will morgen über den neuen Parteichef entscheiden. Die Wahl wird höchstwahrscheinlich auf Gesundheitsminister Philipp Rösler fallen. Mehr...

Westerwelle tritt als FDP-Chef zurück

Der deutsche Aussenminister zieht sich nach fast zehn Jahren vom Parteivorsitz zurück. Damit zieht er Konsequenzen aus dem jüngsten Wahldebakel. Seine Regierungsverantwortung will er aber nicht abgeben. Mehr...

Die Partei der Ratlosen

Nach den harten Niederlagen vom Wochenende wollen sich die deutschen Liberalen neu ausrichten – aber nur langsam. Parteichef Westerwelle fürchtet um seinen Job. Mehr...

Weiterbildung

Gamen in der Schule

Die Schule bereitet Kinder auf die Arbeitswelt vor. Das Rüstzeug soll auch spielerisch vermittelt werden.

Kommentare

Die Welt in Bildern

Feueralarm: Ein Lufttanker lässt Flammschutzmittel auf die Brände in den Gospers Mountains in New South Wales fallen. Durch die hohen Temperaturen und starke Winde ist in Australien die Gefahr von Buschfeuer momentan allgegenwärtig. (15. November 2019)
(Bild: Dean Lewins) Mehr...