Die schwersten Bahnunglücke in der Schweiz

Obwohl die Eisenbahn in der Schweiz als sicherstes Verkehrsmittel gilt, kommt es immer wieder zu schweren Unfällen mit Personenschaden – so wie heute in Neuhausen SH.

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Folgend eine Zusammenstellung der schwerwiegendsten Vorfälle der letzten zehn Jahre. (Weitere Vorfälle in der Bildstrecke.)

  • 12. Dezember 2012: Im Bahnhof Lenzburg AG kollidiert ein Güterzug mit einem gleichzeitig nach Aarau ausfahrenden Regionalzug. Der Regionalzug wird aus den Schienen geworfen und stark beschädigt.
  • 8. März 2012: In Autigny FR auf der Doppelspurstrecke Freiburg–Lausanne streift ein Güterzug die Hebebühne eines Unterhaltszuges. Ein Arbeiter wird tödlich, ein zweiter schwer verletzt.
  • 6. Oktober 2011: Beim Zusammenstoss zweier S-Bahn-Züge in Olten SO wird einer der Lokführer schwer, eine reisende Person leicht verletzt.
  • 8. August 2011: Bei der Streifkollision eines SBB-Regionalzuges und einer Güterlokomotive werden in Döttingen AG zwei Personen schwer und 20 weitere leicht verletzt. Der Lokomotivführer des Regionalzuges hatte bei der Wegfahrt aus dem Bahnhof ein Signal überfahren.
  • 23. Juli 2010: Bei der Entgleisung eines Glacier-Express kurz vor Fiesch VS kommt eine japanische Touristin ums Leben. 42 Personen werden verletzt. Der Lokomotivführer hatte nach einer Kurve zu schnell beschleunigt.
  • 17. Mai 2006: Bei einem Bauzug versagen zwischen Frutigen und Spiez BE die Bremsen. Er rast zu Tal und wird auf einen in Thun stehenden Bauzug geleitet. Drei Menschen sterben beim Zusammenstoss.
  • 24. Feb. 2004: Beim Zusammenstoss zwischen einem Bauamtsfahrzeug und einem SBB-Regionalzug in Walterswil SO werden zwei Gemeindearbeiter des Werkhofes Oftringen AG getötet.
  • 24. Okt. 2003: Bei der Kollision zweier Schnellzüge im Bahnhof Zürich-Oerlikon wird eine Person getötet, 45 erleiden Verletzungen. Bei dem nach Schaffhausen fahrenden Schnellzug war ein Teil der Bremsen nicht in Betrieb.
  • 7. Aug. 2003: 64 Menschen werden beim Zusammenstoss zweier Züge der Berner-Oberland-Bahnen (BOB) in Gsteigwiler BE verletzt; später stirbt ein Schwerverletzter. Ein Lokführer hatte ein Rotlicht überfahren.
(mec/sda)

Erstellt: 10.01.2013, 14:37 Uhr

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