Ebola-Hund Excalibur ist tot

Der Hund der an Ebola erkrankten Pflegerin aus Spanien wurde eingeschläfert. Trotz des heftigen Protests von Tierschützern.

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Am Mittwochabend ist Excalibur von den Behörden in Madrid eingeschläfert worden. Dies teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums gemäss der Zeitung «El Mundo» mit. Der Hund gehörte der Pflegerin, die sich in einem Madrider Spital mit Ebola angesteckt hatte.

Die Regionalregierung von Madrid bekam am Dienstag eine Gerichtsorder, den Mischlingshund einzuschläfern. Verfügbare wissenschaftliche Informationen könnten nicht ausschliessen, dass ein Ansteckungsrisiko bestehe, hiess es darin. Die Behörden teilten zunächst aber nicht mit, wann der Hund in der Wohnung der Pflegerin abgeholt werden sollte.

Tierschützer hatten heftig gegen die Einschläferung des Hundes protestiert. In dem Versuch, das Tier zu retten, versperrten Aktivisten dem Team eines Rettungswagens am Mittwoch den Eingang zum Apartment, wie die Behörden mitteilten. Daraufhin trugen Beamte einige der Dutzenden Demonstranten weg. (ldc/sda)

Erstellt: 08.10.2014, 20:56 Uhr

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