«Es tut mir unendlich leid, was ich getan habe»

Zum Auftakt des Prozesses um den gewaltsamen Tod der Studentin Tugce Albayrak hat der Angeklagte Sanel M. den Angriff zugegeben.

Sein Angriff auf die Studentin Tugce Albayrak endete tödlich: Der Angeschuldigte vor dem Landgericht Darmstadt. (24. April 2015)

Sein Angriff auf die Studentin Tugce Albayrak endete tödlich: Der Angeschuldigte vor dem Landgericht Darmstadt. (24. April 2015) Bild: Reuters

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Der Prozess im Fall Tugce Albayrak hat mit einem Geständnis begonnen: Sanel M. hat den gewaltsamen Tod der 22-jährigen Studentin in der deutschen Stadt Offenbach eingeräumt. Der 18-jährige Angeklagte entschuldigte sich bei der Familie des Opfers.

(Video: Reuters)

«Es tut mir unendlich leid, was ich getan habe», sagte der Angeschuldigte vor dem Landgericht Darmstadt. «Ich kann mir gar nicht vorstellen, was ich der Familie für Leid und Schmerzen angetan habe». Er räumte ein, Tugce «eine Ohrfeige» gegeben zu haben, so dass sie hingefallen sei. «Ich habe niemals mit ihrem Tod gerechnet», sagte er weiter.

Der 18-Jährige ist wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt. Er soll die junge Frau Mitte November auf einem Parkplatz vor einem Schnellrestaurant in Offenbach mit der flachen Hand so geschlagen haben, dass sie stürzte und ins Koma fiel, aus dem sie nicht mehr erwachte. (bru/sda)

Erstellt: 24.04.2015, 10:55 Uhr

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