«Es war vielleicht keine Drohne, sondern ein Plastiksack»

Vor wenigen Tagen hat eine Kollision zwischen einem Flugzeug aus Genf und einer Drohne Schlagzeilen gemacht. Jetzt äussert sich der britische Verkehrsminister.

Keine Schäden davongetragen bei dem Zusammenprall: British-Airways-Flugzeuge am Londoner Flughafen Heathrow. (12. Dezember 2014)

Keine Schäden davongetragen bei dem Zusammenprall: British-Airways-Flugzeuge am Londoner Flughafen Heathrow. (12. Dezember 2014) Bild: Keystone

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Die Maschine der British Airways aus Genf befand sich am Sonntag im Anflug auf den Londoner Flughafen Heathrow, als sie mit einem Gegenstand kollidierte. Der Pilot habe geglaubt, das Flugzeug sei mit einer Drohne kollidiert, berichtete die englische Presse.

Jetzt nimmt der britische Verkehrsminister Richard Goodwill Stellung zum Fall. Und er warnt vor einer Überreaktion: «Es ist nicht bestätigt, dass die gemeldete Drohne tatsächlich eine Drohne war», sagte Goodwill zum «Independent». Die lokale Polizei habe eine entsprechende Meldung in Umlauf gebracht.

Die Flughafenpolizei hatte am Sonntag folgenden Tweet veröffentlicht:

Es könnte auch ein Plastiksack oder etwas anderes gewesen sein, sagt Goodwill. Das Flugzeug jedenfalls wurde beim Zusammenprall nicht beschädigt. Das stützt die Plastiksack-Theorie.

Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Das Flugzeug landete sicher und konnte nach einer Untersuchung den nächsten Flug planmässig antreten. (woz)

Erstellt: 22.04.2016, 18:05 Uhr

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