Feuerwehrleute kämpfen gegen Brand bei Küssnacht

Grosse Teile eines Holzverarbeitungsbetriebes wurden zerstört. Die Löscharbeiten dauern an.

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Nach einem Grossbrand in einer Sägerei im Bezirk Küssnacht SZ waren auch am Dienstag weitere Löscharbeiten nötig. Erneut waren ein Grossaufgebot der Feuerwehr und ein Löschhelikopter im Einsatz. Die Holzverarbeitungsfirma will ihre Produktion fortführen.

Die Löscharbeiten zum Brand, der am Montag gegen 14.30 Uhr ausgebrochen war, wurden die ganze Nacht über fortgesetzt. Sie dauerten auch am Dienstagmorgen weiter an, wie die Schwyzer Kantonspolizei mittelte.

Die Strasse zwischen Küssnacht SZ und Udligenswil LU bleibt aufgrund des Feuerwehreinsatzes auf noch unbestimmte Zeit gesperrt.

Branddetektive ermitteln

Die Ursache für den Grossbrand war auch am Dienstag unklar. Die Polizei nahm Ermittlungen auf und führte erste Befragungen durch, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte. Den Brandort hätten die Branddetektive wegen des andauernden Feuerwehreinsatzes allerdings noch nicht betreten können.

Der betroffene Sägereibetrieb Schilliger Holz will derweil sein Geschäft weiterführen. Weite Teile der Produktion könnten trotz des Brandes aufrecht erhalten werden, teilte das Unternehmen mit. Das eigentliche Sägewerk, ein Rundholzlager, ein Hobelwerk, eine neue Sortierlinie sowie ein fast fertiggestelltes Leimwerk seien gerettet worden.

Das Sägewerk werde baldmöglichst den Betrieb wieder aufnehmen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die vom Brand betroffenen Produktionslinien sollen so rasch wie möglich wieder aufgebaut werden. Für die Mitarbeitenden würden unternehmensintern Möglichkeiten der Weiterbeschäftigung gesucht.

Zwei Hallen zerstört

Die Sägerei existiert seit 1861. Schon 1962 erlitt die Sägerei einen Totalbrand. Der Betrieb beschäftigt an drei Standorten in Haltikon, Root LU und im französischen Volgelsheim 320 Festangestellte.

Der Brand war am Montag um 14.30 Uhr ausgebrochen. Er zerstörte auf dem Firmenglände mindestens zwei Hallen. Die Feuerwehr stand mit rund 300 Löschkräften aus drei Kantonen im Einsatz. Für die Brandbekämpfung führten sie Wasser aus dem Vierwaldstättersee mit Hilfe von zwei Helikoptern und später einer verlegten Leitung zu. (kat/chk/sda)

Erstellt: 10.01.2017, 07:31 Uhr

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