Fieberhafte Suche mit Hilfe der Unterwasserkamera

An diesem Wochenende suchen die Kantonspolizei Zürich und die Seepolizei Zug intensiv nach der verschollenen dänischen Studentin. Auch der Einsatz moderner Techniken brachte bis jetzt kein Resultat.

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Spezialisten der Kantonspolizei Zürich und die Seepolizei Zug haben am Samstag den Zugersee bei Oberwil ZG nach der in Zug vermissten Studentin abgesucht - vergeblich. Zum Einsatz kam eine Unterwasserkamera.

Der Einsatz dauerte den ganzen Tag, wie die Zuger Polizei am Abend mitteilte. Die Suche mit der Unterwasserkamera wird am Sonntag wieder aufgenommen. Daneben geht die Sonderkommission der Kantonspolizei Zug weiterhin allen Hinweisen nach und befragt Personen aus dem Umfeld der Verschwundenen.

Anzeichen für Suizid verdichten sich

Aufgrund der gesamten Situation, den Erkenntnissen der Polizei und aktuellen Hinweisen - über die die Polizei keine Auskunft gibt - verdichtet sich nach Polizeiangaben vom Freitag der Verdacht, die 20-jährige Jus-Studentin könnte Suizid begangenen haben.

Die Dänin hatte am 26. März frühmorgens ihre Wohnung in Zug verlassen, um an die Unversität Zürich zu fahren. Dort kam sie nie an. Seither fehlt jede Spur der jungen Frau. (mrs/sda)

Erstellt: 06.04.2013, 20:10 Uhr

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