Freiheitsstatue wegen Bombendrohung evakuiert

Wegen eines verdächtigen Pakets wurden Touristen von der Insel gebracht. Die Polizei war mit Spürhunden, Booten und Helikoptern im Einsatz.

Insel geräumt: Menschen entsteigen einer Fähre, die sie von der Freiheitsstatue wegbringt. (24. April 2015)

Insel geräumt: Menschen entsteigen einer Fähre, die sie von der Freiheitsstatue wegbringt. (24. April 2015) Bild: Keystone

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Die Freiheitsstatue in New York ist nach einer Bombendrohung geräumt worden. Die New Yorker Polizei erklärte, ein Anrufer habe über Notruf gedroht, das Denkmal in die Luft zu jagen. Eine daraufhin losgeschickte Hundestaffel habe auch angeschlagen. Deshalb seien Hunderte Touristen mit Booten von der Insel Liberty Island gebracht worden. Trotz gründlicher Suche sei dann jedoch kein Sprengstoff gefunden worden.

Besucher stellten Bilder ins Internet, auf denen Hunderte Menschen zu sehen sind, die zu einem Fähranleger strömen. Menschen auf der benachbarten Insel Ellis Island wurden gebeten, die dortigen Fähren frei zu machen, da sie für die Evakuierung gebraucht würden.

Einige der Touristen beklagten sich, die Situation sei ihnen nicht richtig erklärt worden. Die Parkwächter hätten sie lediglich aufgefordert, die Insel schleunigst zu verlassen. Ihr Gepäck hätten sie auf der Insel zurücklassen müssen. Ihnen sei aber nicht erklärt worden wieso. Auch Hubschrauber seien in der Luft gewesen. Die Nationalparkverwaltung, die für Statue und Insel zuständig ist, antwortete nicht auf Nachfragen. (rar/sda)

Erstellt: 24.04.2015, 21:28 Uhr

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