Fünf Männer in den Walliser Bergen tödlich verunfallt

Am vergangenen Wochenende kamen im Kanton Wallis fünf Berggänger ums Leben.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Unfälle bei Bergwanderungen forderten am Wochendende im Kanton Wallis fünf Todesopfer. Zwei Walliser starben am Obergabelhorn. Der 30-Jährige und der 51-Jährige waren bei ihrem tödlichen Unfall am Obergabelhorn mit einem Seil gesichert. Es ist noch nicht klar, ob sie am Samstag oder Sonntag ums Leben kamen.

Ein weiterer Unfall ereignete sich an der Dufourspitze. Zwei Italiener stürzten rund hundert Meter in die Tiefe, kurz nachdem sie am Samstagmorgen den Gipfel des Berges erreicht hatten. Der 44-Jährige und sein 57-jähriger Begleiter waren angeseilt, wie es im Communiqué der Polizei vom Montag heisst.

Auch beim Lagginhorn kam es zu einem tödlichen Unfall. Aus unbekannten Gründen verlor ein 57-jähriger Deutscher in der Nähe des Gipfels den Halt und fiel rund 400 Meter in die Tiefe. Der Berggänger war Teil einer siebenköpfigen Gruppe. (mpl/sda)

Erstellt: 12.08.2013, 19:15 Uhr

Google Map

Artikel zum Thema

Ehepaar stirbt bei Absturz einer Seilbahn

In Innerthal im Kanton Schwyz ist eine Transportseilbahn abgestürzt. Ein Ehepaar wurde dabei getötet. Ihr Kleinkind überlebte schwer verletzt. Mehr...

Bergsteigerin stirbt am Mutthorn

Im Berner Oberland hat sich ein tödlicher Unfall ereignet: Eine 34-jährige Frau stürzte beim Abstieg vom Mutthorn oberhalb von Stechelberg und fiel mehrere hundert Meter in die Tiefe. Mehr...

Neun Bergsteiger sterben bei Lawinenunglück im Himalaja

Am Mount Manaslu in Nepal wurden zwei Camps von Bergsteigern von einer Lawine begraben. Mindestens neun Menschen kamen ums Leben, bis zu acht Leute werden noch vermisst. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Die Welt in Bildern

Glücksfänger: Spärlich bekleidete Männer versuchen im Saidaiji Tempel im japanischen Okyama einen vom Priester in die Menge geworfenen Stab, den «Shingi», zu ergattern. (15. Feburar 2020)
(Bild: Kim Kyung-Hoon ) Mehr...