Getötetes Mädchen in Genf: Angehöriger verhaftet

Möglicherweise hat ein Mann aus dem Umfeld der Familie das Mädchen vergewaltigt und dann getötet. Die zwölfjährige Äthiopierin wurde am Freitag tot in ihrem Zuhause aufgefunden.

Grosse Anteilnahme: Blumen und Briefe an der Türe der Trauerfamilie.

Grosse Anteilnahme: Blumen und Briefe an der Türe der Trauerfamilie. Bild: Aymeric Dejardin/Tribune de Genève

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Im Fall der zwölfjährigen Äthiopierin, die am Freitag in Genf tot aufgefunden worden war, hat die Polizei einen Familienangehörigen des Mädchens verhaftet. Er wird der Vergewaltigung und vorsätzlichen Tötung verdächtigt, bestreitet jedoch die Vorwürfe, wie die Genfer Staatsanwaltschaft mitteilte.

Der Verdächtige wurde laut Staatsanwaltschaft bereits am Samstag verhaftet und am Sonntagabend verhört. Die Umstände des Verbrechens seien noch nicht aufgeklärt, die Untersuchung laufe weiter.

Polizei veröffentlichte zuerst Vermisstmeldung

Die Genfer Staatsanwaltschaft verdächtigt den verhafteten Familienangehörigen des Mädchens der Vergewaltigung und vorsätzlichen Tötung. Dieser bestreite bislang jedoch sämtliche Vorwürfe. Weitere Informationen gab die Staatsanwaltschaft zum derzeitigen Stand der Ermittlungen nicht bekannt.

Die Leiche der jungen Äthiopierin war am Freitag in ihrem Zuhause aufgefunden worden. Am Donnerstag war das junge Mädchen noch mit Freundinnen auf dem Pausenplatz einer Schule in Carouge gewesen.

Sie verliess ihre Freundinnen gegen 19 Uhr, um zu Fuss nach Hause zu gehen. Am selben Abend veröffentlichte die Polizei zunächst eine Vermisstmeldung. Darin erklärte die Polizei, dass es sich um ein Mädchen äthiopischer Herkunft handle. Eine Stunde später wurde die Meldung widerrufen; das junge Mädchen war tot aufgefunden worden.

(sda)

Erstellt: 28.08.2012, 13:16 Uhr

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