Grippewelle in der Schweiz strebt Höhepunkt zu

Die Epidemiegrenze ist Ende Januar klar überschritten worden. Am stärksten betroffen ist die Region Graubünden/Tessin.

Der Griff zum Taschentuch: Die Grippe ist in allen Regionen weit verbreitet. (Archiv)

Der Griff zum Taschentuch: Die Grippe ist in allen Regionen weit verbreitet. (Archiv) Bild: Christina Sabrowsky/Keystone

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Die Grippewelle hat das Land erfasst. Ende Januar wurden von 148 Arztpersonen 27 Verdachtsfälle pro 1000 Konsultationen gemeldet. Den Schwellenwert für eine Epidemie hatte die Grippe schon in der zweiten Januarwoche überschritten.

Hochgerechnet lag der Wert laut den neusten Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vom Mittwoch per 29. Januar bei 214 Fällen pro 100'000 Einwohnern. Von einer Epidemie spricht man, wenn es pro 100'000 Einwohner 68 Grippeverdächtige gibt.

Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres war die Grippeepidemie allerdings mit gegen 350 Fällen pro 100'000 Einwohner deutlich ausgeprägter. Am meisten betroffen sind diesen Winter Kinder zwischen 0 und 4 Jahren sowie zwischen 5 und 14 Jahren. Die Zahl der Erkrankten steigt allerdings in allen Altersklassen, wie es in der BAG-Mitteilung weiter heisst.

Die Grippe ist in allen Regionen weit verbreitet, wobei die Region Graubünden/Tessin mit 480 Fällen pro 100'000 Einwohner am stärksten betroffen ist, gefolgt von der Region Aargau/Basel/Solothurn (254) und der Westschweiz (GE, NE, VD, VS) mit 223 Verdachtsfällen pro 100'000 Einwohner. (fal/sda)

Erstellt: 30.01.2019, 15:16 Uhr

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