Kleinflugzeug riss Hochspannungsleitung herunter

Der Pilot eines Kleinflugzeuges hat in Bex im Kanton Waadt eine spektakuläre Bruchlandung gemacht: Er blieb an Bäumen hängen, flog in einen Zaun und riss eine Starkstromleitung herunter.

Der Pilot wurde nur leicht verletzt: Das Wrack des Kleinflugzeugs. (26. April 2013)

Der Pilot wurde nur leicht verletzt: Das Wrack des Kleinflugzeugs. (26. April 2013) Bild: Keystone

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In der Waadt hat heute der Pilot eines Kleinflugzeuges eine Bruchlandung hingelegt, statt auf dem Flugplatz Bex aufzusetzen. Seine Cessna riss eine Hochspannungsleitung herunter, blieb an Bäumen hängen und flog in einen Zaun unweit der Piste.

Der 63-jährige Pilot, der sich allein in der Maschine befunden hatte, wurde leicht verletzt und erlitt einen starken Schock, wie die Waadtländer Kantonspolizei mitteilte. Er konnte selbständig aus dem Flugzeug steigen und wurde für eine Kontrolle ins Spital gebracht. Er ist der Besitzer des verunfallten Flugzeugs.

SBB schaltete Strom ab

Nach Angaben der Polizei riss das Kleinflugzeug rund 400 Meter einer 32'000 Volt starken Hochspannungsleitung zu Boden. Die SBB, der die Leitung gehört, schaltete den Strom ab. Der Bahnverkehr wurde dadurch nicht gestört. Aus Sicherheitsgründen wurden die Zufahrtsstrassen zum Flugplatz vorübergehend gesperrt.

Weshalb dem Piloten die Landung missglückte, war heute Abend nicht bekannt. Erste Ermittlungen ergaben, dass der vom Wallis her kommende Mann die Landung vorbereitet, dann aber aus nicht bekannten Gründen das Manöver abgebrochen hatte, um wieder an Höhe zu gewinnen. Dabei flog er in die Hochspannungsleitung. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen. (rbi/sda)

Erstellt: 26.04.2013, 22:46 Uhr

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