Lausanner Polizei überwältigt Bewaffneten mit Taser

Ein 38-Jähriger hatte sich mit einer Waffe und Munition in der Wohnung seiner Ex-Freundin in Lausanne verschanzt. Nach zehnstündigen Verhandlungen gelang der Polizei in der Nacht der Zugriff.

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Mit einem Taser hat die Polizei in der Nacht auf Dienstag in Lausanne einen bewaffneten Mann überwältigt, der sich in der Wohnung seiner Ex-Freundin versteckt hatte. Der 38-jährige Kameruner wurde zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Der Afrikaner hatte sich mit einer Waffe und Munition in einem Zimmer verschanzt, das kein Fenster hatte. Er hatte gedroht, sich umzubringen.

Ein Vermittlungsteam der Polizei nahm mit dem Mann Kontakt durch die Hintertür auf. Nach rund zehnstündigen Verhandlungen konnte dieser kurz vor Mitternacht mit einem Taser ausser Gefecht gesetzt werden, wie die Polizei mitteilte.

Keine Forderungen

Der Mann habe keinerlei Forderungen gestellt, sagte Anne Plessz, Sprecherin der Stadtpolizei Lausanne, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Das genaue Motiv für seine Drohung sei noch unklar.

Als Vorsichtsmassnahme hatte die Polizei zwei Gebäude evakuiert. Um 00.15 Uhr wurde das Dispositiv aufgelöst. Die betroffenen Quartierbewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Familiendrama im Juni

In der Lausanner Vorortgemeinde Renens hatte ein familiärer Konflikt im Juni tragisch geendet. Ein 29-jähriger Mann hatte sich mit seinem einjährigen Sohn in einer Wohnung eingeschlossen. Als die Polizei die Wohnung stürmte, erstach der Vater das Kleinkind. Es verstarb kurze Zeit später. (mpl/chk/sda)

Erstellt: 12.08.2013, 18:36 Uhr

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