Männer mit Waffenattrappen lösen an Pariser Flughafen Panik aus

Ein Terminal des Airports Charles de Gaulle hat vorübergehend evakuiert werden müssen.

Zutritt verboten: Der Terminal 2 des Pariser Grossflughafens musste für 45 Minuten geschlossen werden. (Archiv)

Zutritt verboten: Der Terminal 2 des Pariser Grossflughafens musste für 45 Minuten geschlossen werden. (Archiv) Bild: Etienne Laurent/Keystone

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Auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle sorgten zwei Männer mit Waffenattrappen am Mittwoch für Panik. Der Terminal 2 des Grossflughafens wurde für etwa 45 Minuten geräumt, die verdächtigen Gegenstände erwiesen sich nach Angaben aus Ermittlerkreisen als üblicherweise von Sportschützen verwendete Softairwaffen. Die beiden Männer, die sich auf Russisch unterhalten hatten, wurden den Angaben zufolge festgenommen.

Wie aus Ermittlerkreisen verlautete, schlug ein Passagier Alarm, der «zwei Erwachsene, die nicht Französisch sprachen, mit Waffen in einer Tasche» gesehen habe. «Es gab Panik in Terminal 2, als die Leute die Waffen sahen», hiess es aus den Ermittlerkreisen.

Die beiden Männer wurden festgenommen. Aus Polizeikreisen verlautete, beide seien nicht vorbestraft. Einer sei gerade erst in Paris gelandet, der andere, ein Freund von ihm, habe ihn am Flughafen getroffen. Von Seiten des Flughafens verlautete, einer der Männer sei ein Franzose, der andere Weissrusse mit einer Aufenthaltserlaubnis für Frankreich.

Der Terminal 2 wurde wegen des Vorfalls am Mittwochmorgen vorübergehend evakuiert, Passagiere mussten das Gebäude für rund 45 Minuten verlassen. Es wurde eine Sicherheitszone eingerichtet. Ein Bombenentschärfungsteam war bereits wegen eines abgestellten Koffers vor Ort im Einsatz.

Bei den Waffen handelte es sich um Softairwaffen, im Sport verwendete Druckluftwaffen. Aus Flughafenkreisen hiess es, die Airportbetreiber stuften Menschen mit Softairwaffen als «bewaffnet» ein. (fal/afp)

Erstellt: 26.12.2018, 18:38 Uhr

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